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2024 wurde der Bau eines neuen KI-Rechenzentrums (KIRZL) angekündigt. Das Zentrum wird die Rechenkapazitäten für Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung erweitern und interdisziplinäre Projekte wie personalisierte Medizin unterstützen. Betrieben von der Universität Leipzig, wird es mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus dem Strukturentwicklungsfonds finanziert.

Dynamischer Wissenschaftsstandort

Leipzig ist ein wachsender Standort für Wissenschaft, Forschung und Lehre und verbindet Tradition mit Innovation. Die Universität Leipzig gehört zu den forschungsstärksten und medizinisch führenden Universitäten Deutschlands. Mit zwei im August 2024 eingereichten Exzellenzcluster-Anträgen, „Leipzig Center of Metabolism“ und „Breathing Nature“, strebt sie wegweisende Forschung zu globalen Herausforderungen in Gesundheit, Klima und Umwelt an. Diese Vorhaben könnten der Universität den Weg zur Teilnahme am Wettbewerb „Exzellenzuniversität“ eröffnen.

Internationale Spitzenforschung wurde durch die erneute Alexander von Humboldt-Professur in 2024 über 3,5 Millionen Euro weiter ausgebaut. Der renommierte Mathematiker Daniel Král, der von der Masaryk-Universität in Brno nach Leipzig wechselte, wird die Forschung in Diskreter Mathematik und Big Data stärken und die KI-Kompetenz der Universität ergänzen.

Weitere Informationen: Universität Leipzig: Zwei Vollanträge in der Exzellenzstrategie erfolgreich verteidigt

Ansiedlungserfolg für die Forschung: IT-Institut zieht nach Leipzig

Clemens Schülke und die Gründer von CODE.science gGmbH halten zusammen mit Sebastian Gemkow das Firmenlogo auf einem Plakat
Clemens Schülke zusammen mit Vertretern von CODE.science gGmbH sowie Sebastian Gemkow (v.l.n.r) © Philipp Kirschner

Leipzig bekommt mit dem Forschungsinstitut CODE.science gGmbH ein neues Zentrum für IT Forschung mit 200 geplanten Arbeitsplätzen. Das Institut forscht unter anderem zu Cybersicherheit, Künstlicher Intelligenz (KI) und Datenanalyse. Es plant, Forschungsergebnisse in Geschäftsmodelle zu überführen und eng mit mittelständischen Unternehmen, der Leipziger Wissenschaft, Start-ups sowie dem Gründungs-Ökosystem in Leipzig und Sachsen zusammenzuarbeiten. Die Ausrichtung von CODE.science passt zur Clusterförderstrategie der Leipziger Wirtschaftsförderung mit der wachsenden Digitalwirtschaft.

CODE.science ist eine Kooperation der Code University of Applied Sciences (Berlin) und des Instituts für Angewandte Informatik e. V. (InfAI) Leipzig. Die Code University bietet eine gründungsorientierte Ausbildung in den Bereichen Software Engineering, Product Management und Interaction Design. Das InfAI, Institut der Universität Leipzig, forscht seit über zehn Jahren erfolgreich zu allen wichtigen Themen der modernen IT.

Bestnoten für HHL im weltweiten Vergleich im Financial Times Management-Ranking 2024

Platz 37 weltweit Gesamtranking 2024

Platz 4 Deutschlandweiter Vergleich

Platz 4 Absolventengehälter weltweit

Platz 4 Karriereservice weltweit

Meilensteine 2024

  • 2024 eröffnet das an der Universitätsmedizin angesiedelte Zentrum für Personalisierte Medizin, welches an maßgeschneiderten Therapien für Krebspatienten forscht und die Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Region verbessern soll.
  • Prof. Dr. Berend Isermann, Universität Leipzig, erhält einen ERC Advanced Grant von 2,5 Millionen Euro, um die Thrombo-Inflammation, eine Wechselwirkung zwischen Blutgerinnung und Entzündung, zu erforschen. Ziel ist, neue Therapien für Krankheiten wie Herzinfarkt, Covid und Krebs zu entwickeln.
  • Laut dem Magazin „Wirtschaftswoche“ zählt die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) auch 2024 mit den Studiengängen Informatik und Elektrotechnik zu den zehn besten deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) bzw. Fachhochschulen.
  • Im August 2024 wird das Institut für Hebammenwissenschaften und interprofessionelle Perinatalmedizin an Universität Leipzig eröffnet. Das Institut verbindet Forschung, Ausbildung und Praxis in den Bereichen Hebammenwissenschaft und geburtshilfliche Versorgung.
  • EASO-Novo Nordisk Foundation Obesity Prize for Excellence für Antje Körner. Die Professorin für Stoffwechselforschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und Leiterin des Bereichs Stoffwechsel am Helmholtz-Institut für Stoffwechsel-, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG) erhält damit verbunden 230.000 Euro Preisgeld zur Erforschung der Ursachen und Folgen von Fettleibigkeit bei Kindern.
  • Einem internationalen Team unter der Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gelingt es 2024 erstmals, die bislang ältesten Genome moderner Menschen zu entschlüsseln.
  • Im August 2024 wird das HolzBauForschungsZentrum der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) eröffnet. Auf dem mit 5 Millionen Euro geförderten neuen Forschungsgelände sollen Forschende der HTWK neue Konstruktionslösungen mit dem Traditionsrohstoff Holz entwickeln, die die Baubranche nachhaltiger gestalten.

Wissenschaft und Arbeit

Rund ein Zehntel der Leipziger Bevölkerung ist im Wissenschaftsbetrieb tätig – sei es als Studierende, Lehrende oder Forschende. Viele, die zum Studium nach Leipzig kommen, bleiben in der Stadt und bringen ihr Wissen in Unternehmen ein. Die Stadt fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Leipzig ist ein führender Forschungsstandort, besonders in den Bereichen Umweltforschung, Paläogenetik und Biochemie. Herausragende wissenschaftliche Arbeiten haben Leipzig weltweite Anerkennung und bedeutende Auszeichnungen eingebracht.

Leipziger Wissenschaftseinrichtungen 2024 in Zahlen

40.500 Studierende

11.700 Forschende

8.300 Verwaltungsbeschäftigte

60.500 Beschäftigte gesamt

Referat Wissenspolitik

Adresse
Neues Rathaus
Martin-Luther-Ring 4-6
04109 Leipzig
Telefon
0341 123-2014
E-Mail
wissenschaft@leipzig.de
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Herr Dr. Torsten Loschke

Referatsleiter
Telefon
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