Im Rahmen von Bau- und Infrastrukturmaßnahmen werden regelmäßig topographische Vermessungen durchgeführt, insbesondere nach Abschluss von Tiefbaumaßnahmen im öffentlich zugänglichen Bereich des Stadtgebiets. Die dabei erhobenen Geodaten sind ein wichtiger Beitrag zur Aktualisierung der Digitalen Stadtgrundkarte Leipzig (DSGK).
Das Amt für Geoinformation und Bodenordnung hat die Anforderungen an die Erhebung, Dokumentation und Übergabe dieser Geodaten in einem Pflichtenheft zusammengefasst. Dieses richtet sich an Vermessungsstellen, Ingenieur- und Planungsbüros sowie weitere Datenlieferanten der Stadtgrundkarte.
Zur strukturierten Erfassung werden Messpunkte mit Objektcodes versehen, die eine eindeutige Zuordnung zu den Objektarten der Stadtgrundkarte ermöglichen.
Im Erfassungsgebiet ist der zum Zeitpunkt der Vermessung vorhandene und oberirdisch sichtbare Bestand vollständig aufzunehmen. Die Geodatenerhebung erfolgt grundsätzlich im amtlichen Koordinatenreferenzsystem ETRS89/UTM-Zone 33N (EPSG: 25833). Werden Höheninformationen erfasst, sind diese im Höhenbezugssystem DHHN2016 (EPSG: 7837) bereitzustellen.




