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Die Ehrenmedaille der Stadt Leipzig wird seit 1997 an Personen verliehen, die durch außergewöhnliche Leistungen insbesondere auf wissenschaftlichem, wirtschaftlichem, kulturellem, sportlichem, sozialem, religiösem oder politischem Gebiet besondere Verdienste erworben und sich um das Gemeinwohl und das Ansehen der Stadt Leipzig verdient gemacht haben. Die Verleihung der Ehrenmedaille ist die zweithöchste Auszeichnung der Stadt Leipzig. Trägerinnen und Träger der Ehrenmedaille sollen nicht mehr als 25 lebende Personen sein.

Zum Verfahren

Der Vorschlag zur Verleihung der Auszeichnungen kann von jeder natürlichen oder juristischen Personen, Verbänden oder sonstigen Vereinigungen eingereicht werden. Er ist schriftlich an den Oberbürgermeister zu richten und muss hinreichend begründet sein.

Über die Verleihung der Ehrenmedaille entscheidet der Stadtrat mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder in öffentlicher Sitzung nach nichtöffentlicher Vorberatung im Verwaltungsausschuss. Die Auszeichnung mit der Ehrenmedaille ist nicht postum möglich.

Grundlage für die Verleihung der Ehrenmedaille ist die Satzung über die Verleihung des Ehrenbürgerrechtes, der Ehrenmedaille und der Ehrennadel durch die Stadt Leipzig vom 20.03.2013.

Trägerinnen und Träger der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig

Die Ehrenmedaille und ihre Gestaltung

Ehrenmedaille der Stadt Leipzig
Ehrenmedaille der Stadt Leipzig © Stadt Leipzig

Die Medaille ist einerseits von besonderer Schlichtheit und andererseits von besonderer künstlerischer Ausdrucksstärke geprägt. Geschaffen wurde sie von der Hallenser Künstlerin Ingrid Haufe. Die Medaille besteht aus Serpentinstein und Silber. Beide Materialien wurden nicht zufällig gewählt, gehörten sie doch jahrhundertelang zu den kostbarsten Bodenschätzen, die in Sachsen abgebaut und verarbeitet wurden.

Serpentin und Silber stehen hier sinnbildlich für den Fleiß, den Ehrgeiz und die Beharrlichkeit der Menschen in der Region Leipzig.

Die Medaille trägt die Inschrift: "Viribus unitis" (Mit vereinten Kräften). Ein Spruch, der auch an der Decke des Ratsplenarsaals des Neuen Rathauses nachzulesen ist.

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