Breitbandausbau
Leipzig setzt beim Ausbau seiner digitalen Infrastruktur auf Glasfaser – schnell, stabil und zukunftssicher.
Ein leistungsfähiges Glasfasernetz ist heute ein entscheidender Standortfaktor für Städte. Es ermöglicht nicht nur schnelles und stabiles Internet für Haushalte, sondern schafft auch die Grundlage für modernes Arbeiten, digitale Geschäftsmodelle und innovative Dienstleistungen. Für Unternehmen bedeutet eine flächendeckende Glasfaseranbindung höhere Effizienz und bessere Wettbewerbsfähigkeit. Die Stadt Leipzig unterstützt aktiv den Glasfaserausbau, sowohl durch die Akquise staatlich geförderter Projekte als auch durch die Unterstützung privatwirtschaftlicher Unternehmen.
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Benjamin Filus
E-Mail: benjamin.filus@leipzig.de
Telefon: +49 341 1235827
Sie wollen angeschlossen werden?
Dann melden Sie sich bitte bei den Ansprechpartnern der ausbauenden Unternehmen.
Geförderter und eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau
Um in Deutschland ein flächendeckendes Glasfasernetz zu schaffen, gibt es zwei Ansätze: den geförderten und den eigenwirtschaftlichen Ausbau. Beide verfolgen das gleiche Ziel, unterscheiden sich jedoch in Finanzierung, Zielgebieten und Umsetzungsweise.
Geförderter Glasfaserausbau
Der geförderte Ausbau wird von Bund und Ländern unterstützt. Grundlage ist eine gemeinsame Fördermittelrichtlinie, durch die vor allem kleinere, bislang schlecht versorgte Gebiete eine Förderung erhalten. In der Region übernimmt aktuell Vodafone (Los 2) den geförderten Ausbau für Wohn-, Gewerbe- und Mischgebiete. Zu den staatlichen Fördermittelgebern zählen das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), der Projektträger PwC sowie die Bundesförderung Breitband.
Eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau
Beim eigenwirtschaftlichen Ausbau investieren Telekommunikationsunternehmen aus eigenen Mitteln in die Glasfaserinfrastruktur. Sie sind nicht an die Vorgaben der staatlichen Fördermittelrichtlinie gebunden und können ihre Ausbaugebiete frei festlegen. In Leipzig gehören die Deutsche Telekom, die Deutsche GigaNetz und die 1&1 Versatel GmbH zu den Anbietern, die derzeit eigenwirtschaftlich ausbauen.
Karte Breitbandausbau
Die Angaben sind ohne Gewähr. Im Projektverlauf können sich Änderungen ergeben, die zu Wegfall oder Hinzunahme von Adressen führen.
Ausschreibung des geförderten Ausbaus
Die Stadt Leipzig hat die Ausschreibung des Ausbaus bereits vorgenommen. Im Vorfeld wurden dazu drei Teilprojektgebiete gebildet.
Für die Lose bauen folgende Unternehmen aus:
- L01 - Gottscheina-Hohenheida: HL Komm (abgeschlossen)
- L02 - Wohn-, Gewerbe- und Mischgebiete: Vodafone (in Umsetzung seit Juli 2023)
- L03 – Schulen: Netz Leipzig / HL Komm (abgeschlossen)
Historie und Zeitverlauf der Projektrealisierung
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2026
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2025
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2024
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2023
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2022
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2021
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2020
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2019
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2018
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2017
Häufig gestellte Fragen
Die Realisierung des Breitbandausbaues erfolgt parallel in drei Teilprojektgebieten. Der Ausbau findet ausschließlich in genau definierten Erschließungsgebieten statt. Angeschlossen werden nur Eigentümer deren bisherige Download-Übertragungsrate unter 30 Mbit/s liegt. Das ist ein Förderkriterium der EU und des Bundes.
- L01 - Gottscheina-Hohenheida: HL Komm (abgeschlossen)
- L02 - Wohn-, Gewerbe- und Mischgebiete: Vodafone (Umsetzung bis Juni 2027)
- L03 - Schulen: Netz Leipzig / HL Komm (abgeschlossen)
Die Eigentümer in den Ausbaugebieten wurden durch die Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit den Telekommunikationsunternehmen angeschrieben.
Für den Ausbau wird einerseits der klassische Tiefbau eingesetzt. Andererseits werden vermehrt auch alternative Verlegemethoden genutzt. Das minimiert Kosten und kann schneller umgesetzt werden. Zusätzlich wird auf bereits vorhandene Infrastruktur (Leitungswege, Schächte, Leerrohre usw.) zurückgegriffen.
Vor den Bauarbeiten, werden die Eigentümer der Grundstücke kontaktiert und auf den bevorstehenden Ausbau aufmerksam gemacht. Um Ihr Grundstück an das Glasfasernetz anzuschließen, müssen Sie als Eigentümer zustimmen. Sollte die Zustimmung ausbleiben, endet die Glasfaserleitung an Ihrer Grundstücksgrenze.
Die Stadt Leipzig empfiehlt daher allen Grundstückseigentümern, von dem kostenlosen Anschluss eines Glasfaseranschlusses im jeweiligen Projektgebiet Gebrauch zu machen.
Nach erfolgtem Tiefbau werden die Glasfasern in die (bereits vorhandenen) Rohre eingezogen. Anschließend werden die Fasern am Gebäude und im Netzverteiler angeschlossen. Neben dem Telefonanschluss wird ein Abschlusspunkt der Glasfaser (Glasfaser-Teilnehmeranschluss) montiert.
Allgemeiner Hinweis zum Ausbau der Inhouse-Verkabelung
Im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus ist die Verlegung des Glasfaserkabels bis in den Hausanschlusskasten kostenfrei. Die Inhouse-Verkabelung ist kein Bestandteil der Förderung.
Aufgrund von örtlichen Gegebenheiten variiert der Ausbau innerhalb eines Gebäudes. Es können beispielsweise vorhandene Leerrohre als Steigleitung genutzt werden. Sollten keine nutzbaren Strukturen vorhanden sein, ist auch eine Aufputz-Verlegung möglich. In Mehrfamilienhäusern ist eine Glasfaserleitung vom Anschlusspunkt in jede Wohnung notwendig, wenn für diese ein Glasfaserprodukt beauftragt wurde.
Der Anschluss Ihres Gebäudes ist im Rahmen des Förderprojektes kostenlos. Die jeweilige Rückgabefrist der Eigentümerermächtigung beim Ausbauunternehmen muss jedoch beachtet werden. Für die einzelnen Lose wird die jeweilige Rückgabefrist noch bekanntgegeben.
Wenn Sie Ihr Gebäude nach Ablauf des Aktionszeitraumes noch anschließen möchten, ist der Kostenteil für den Hausanschluss privat zu tragen. Dieser variiert zwischen den Ausbauunternehmen.
Glasfaserverträge sind meist teurer als DSL- oder Kabelanschlüsse, weil dafür eine neue Infrastruktur aufgebaut wird. Die Kosten entstehen vor allem durch Tiefbau, das Verlegen der Leitungen, den Betrieb und die Wartung des Netzes sowie durch moderne Geräte und Rechenzentren. Diese Investitionen schlagen sich im monatlichen Preis der Glasfaserangebote nieder.
Beim FTTB-Anschluss (Fibre To The Building) wird die Glasfaserleitung direkt in das Gebäude verlegt. Dies unterscheidet den FTTB-Ausbau von seinen Vorgängern, bei denen die Glasfaserleitung nur bis zum Verteilerkasten verlegt wurde.
Grundsätzlich können alle Gebäude mit eigener Hausnummer innerhalb des Ausbaugebietes einen Glasfaseranschluss erhalten.
Die Voraussetzungen dafür sind:
- eine Unterversorgung mit ≤ 30 Mbit/s
- eine eigene Hausnummer
- ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch ein Telekommunikationsunternehmen ist nicht geplant (vorher durchgeführtes Markterkundungsverfahren nötig)
Nein. Es muss kein Vertrag mit dem jeweiligen Ausbauunternehmen bestehen oder geschlossen werden. Die Förderung sieht einen freien Zugang für jeden Anbieter nach dem Anschluss vor.
Jedes Unternehmen kann das Netz nutzen, muss dafür aber ein Netzentgelt an den Betreiber zahlen – ohne Vertrag kein Zugang. Das gilt auch für Reservekapazitäten: Ein Anschluss erfolgt nur, wenn ein Versorgungsvertrag besteht. Gibt es keinen Vertrag, muss die Eigentümerin oder der Eigentümer den Anschluss selbst herstellen. In diesem Fall endet die Förderung an der Grundstücksgrenze.
Beim Vortrieb wird entlang der geförderten Glasfasertrasse durch Reservekapazitäten eine zukünftige Erschließung vorbereitet. Dabei wird eine Muffe (Anschluss) an der Grundstücksgrenze abgelegt. Voraussetzung dafür ist, dass ein Grundstücksnutzungsvertrag mit dem Ausbauer Vodafone abgeschlossen wird. Weiterhin muss ein Versorgungsvertrag mit Vodafone geschlossen werden.
In Mietobjekten, muss mindestens eine Mietpartei einen Versorgungsvertrag abschließen.
Sollten Sie keinen Versorgungsvertrag abschließen wollen, müssen Sie die Anschlussgebühr entrichten, wenn Sie einen Anschluss erhalten möchten,
Ansprechpartner
Alle Ansprechpartner der jeweiligen Ausbaugebiete und zu allgemeinen Anfragen zum Glasfasernetz der Ausbauunternehmen erreichen Sie unter folgenden Rufnummern:
Frau Kristin Anderer
Telefon: 0341 8697-312
E-Mail: Kristin.Anderer@pyur.com
Glasfaser-Hotline vodafone: 0800-2030325 (Montag - Freitag: 9-19 Uhr)
Projektleiter und Hauptansprechpartner
Gerd Kroll
gerd.kroll@netz-leipzig.de
Telefon: 0341 121-6050
Mobil: 0173 3570333
Stellvertretender Projektleiter
André Müller
andre.mueller@netz-leipzig.de
Telefon: 0341 121-6064
Mobil: 0173 3980400
Fördermittelgeber
Übersicht über die aktuellen und geplanten eigenwirtschaftlichen Ausbaugebiete
Leipzig Stadtgebiete
Die Deutsche GigaNetz stellt den Glasfaserausbau in Leipzig vorerst ein. Betroffene Kundinnen und Kunden erhalten dazu eine E-Mail mit allen wichtigen Informationen.
Leipzig Stadtgebiete
In Leipzig baut die OXG Glasfaser GmbH seit 2025 ein hochmodernes Glasfasernetz für über 27.400 Haushalte. Eigentümerinnen und Eigentümer können sich einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss sichern.
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