Aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung automatisierter Verkehrsmittel müssen wir uns heute schon mit der Entwicklung vernetzten und hochautomatisierten Fahrens auseinandersetzen. Dabei sollte die Fragestellung nicht nur rechtliche, ethische oder sicherheitsbezogene Gesichtspunkte behandeln, sondern auch den Einfluss auf Klima, Umwelt und den Anspruch der Nachhaltigkeit betrachten. Wir müssen heute schon Chancen und Risiken abschätzen können. Automatisiertes Fahren kann ein Baustein für mehr Verkehrssicherheit darstellen. So könnte der Systembetrieb derart gestaltet werden, dass häufige menschliche Fehler der Verkehrsteilnehmer/-innen vergeben werden können. Die strikte Einhaltung von Verkehrsregeln und Verkehrsregelungen könnten mit Ausschluss von Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem menschlichen Fehlverhaltens zu einem deutlichen Anstieg der Verkehrssicherheit beitragen.
Steuerungssysteme ermöglichen eine effizientere Nutzung des Verkehrsraums. Damit kann der Verkehrsablauf gerade bei hohen Verkehrsaufkommen besser organisiert werden. Vernetzte Fahrzeuge können zudem die Parkplatzsuche erheblich optimieren.
Hochautomatisierte Fahrzeuge machen die Nutzung für solche Zielgruppen zugänglich, die vorher keinen eigenen PKW besitzen konnten. Dabei besteht ein erhebliches Risiko, dass der motorisierte Individualverkehr zunimmt. Es könnten längere Fahrtstrecken in Kauf genommen werden, da die Fahrzeit zum Arbeiten und als Ruhezeit genutzt werden kann.
Die Forschungsgesellschaft für Straßen - und Verkehrswessen (FGSV) hat sich intensiv mit "Chancen und Risiken des autonomen und vernetzten Fahrens aus der Sicht der Verkehrsplanung" auseinandergesetzt.
Auch die Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation, Agora Verkehrswende beschäftigt sich mit dem Thema des autonomen Fahrens. Beide Publikationen finden Sie im Downloadbereich rechts.

