Bei dem Projekt „Connected Urban Twins - Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge für integrierte Stadtentwicklung“ (CUT) handelt es sich um ein städteübergreifendes Vorhaben von Hamburg, Leipzig und München. In der fünfjährigen Projektlaufzeit wollen die Städte die Entwicklung datengetriebener urbaner Zwillinge voranbringen und dabei offene Standards etablieren. Mithilfe dieser Standards wird für eine Verstetigung der Systeme gesorgt, so dass sie für weitere städtische Handlungsfelder und auch für andere Städte nutzbar werden.
Digitale Zwillinge machen eine Stadt aus verschiedenen Perspektiven erklärbar und helfen, komplexe urbane Herausforderungen zu meistern. Dabei ist der Zwilling weit mehr als nur ein statisches digitales Abbild einer Stadt. Er umfasst auf Basis einer Urbanen Datenplattform Daten zu verschiedenen Themen. Der Digitale Zwilling spannt den Bogen hin zu dynamischen Modellen gespeist von (Echtzeit)Sensordaten und der Verarbeitung großer Datenmengen mit Werkzeugen der künstlichen Intelligenz. Idealerweise bildet ein Digitaler Zwilling die Stadt so als eine veränderliche, lebendige Umgebung ab und zwar im Hinblick auf die entwickelten Anwendungsfälle. Konkret bedeutet das beispielsweise die Simulation der Auswirkungen energetischer Gebäudesanierung in einem Quartier. Basierend auf diesen Simulationen können zukünftig bessere Entscheidungen bei der städtischen Gebäudesanierung getroffen werden.