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Familienhebammen

Schwangerschaft und die erste Zeit mit Baby sind voller Veränderungen – wunderschön und auch herausfordernd. Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern begleiten (werdende) Eltern und Familien mit Kindern bis zum dritten Geburtstag in Leipzig. Sie kommen nach Hause, hören zu, beraten und unterstützen – besonders, wenn der Alltag neu sortiert werden muss, Fragen offen sind oder es wenig Entlastung im Umfeld gibt.

Das Angebot ist freiwillig, kostenlos und vertraulich. Es richtet sich an Familien, die sich eine verlässliche Begleitung und zusätzliche Unterstützung für einen gelungenen Start ins Familienleben wünschen. Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern stärken elterliche Kompetenzen, fördern die gesunde Entwicklung des Kindes und unterstützen dabei, die eigenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Durch ihre gute Vernetzung in den Leipziger Frühen Hilfen können bei Bedarf weitere bereichernde und entlastende Angebote vermittelt werden.

Ob Pflege, Stillen, Ernährung, Entwicklung, Bindung oder die Organisation des Alltags – gemeinsam werden passende Lösungen gefunden. Auch bei Arztbesuchen oder wichtigen Terminen ist eine Begleitung auf Wunsch möglich.

Wie kann ich einen Termin vereinbaren?

Die Kontaktdaten der Familienhebammen finden Sie auf der Seite der Dienststelle.

Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen

Schwangere Frau sitzt im Arztzimmer
© pressmaster – stock.adobe.com

Nach der Schwangerschaftsfeststellung durch eine Gynäkologin haben die Frauen die Möglichkeit zu wählen, ob sie die Vorsorgeuntersuchungen bei einem niedergelassenen Gynäkologen oder von einer Hebamme durchführen lassen. Art und Umfang der Vorsorgeuntersuchungen sind in den Mutterschaftsrichtlinien festgelegt. Anfangs sind diese Termine alle 4 Wochen, später alle 3 und dann alle 2 Wochen. Sollte die Schwangerschaft länger als 40 Wochen dauern, finden die Vorsorgeuntersuchungen alle 2 Tage bei Ärztin oder Hebamme statt.

Außer den 3 Ultraschalluntersuchungen und der gegebenenfalls notwendigen Feindiagnostik können auch alle Laboruntersuchungen von Hebammen durchgeführt werden. 

Häufig finden die werdenden Mütter über die die Schwangerschaft begleitende Hebamme Anschluss an einen Geburtsvorbereitungskurs und eine Hebamme für die Betreuung im Wochenbett.

Erstausstattung für das Baby

Babyerstausstattung mit Füßlingen und Schnuller
© PhotographyByMK – stock.adobe.com

Im Folgenden haben wir eine Liste all der Dinge zusammengestellt, die auf jedem Fall vorhanden sein sollten:

Bekleidung

  • 6-8 Bodys in kurz- und langärmelig (2 Größen 50/56-62/68)
  • 6-8 Jäckchen/ Pullover/ T-Shirts in 2 Größen
  • dazu 6-8 Strampler in 2 Größen
  • Winter- beziehungsweise Sommermütze
  • 4-6 Paar Söckchen
  • Handschuhe und Wollschuhe (im Winter)
  • 1-2 Jacken beziehungsweise Schneeanzug für draußen (Ausfahrgarnitur)

Pflegeprodukte

  • Badethermometer
  • Waschlappen
  • Babybadewanne
  • 2 weiche Handtücher
  • Wickelauflage für Wickeltisch oder Wickelkommode
  • 4-6 Moltontücher (80x80 cm) als Auflage
  • Babynagelschere
  • Treteimer
  • 4-6 Mullwindeln (80x80 cm) als Spucktücher

Schlafplatz

  • Gitterbett oder Stubenwagen, Wiege, Korb
  • eine passende Matratze
  • 2 Matratzenschoner
  • 2 Bettlaken und Bettbezüge
  • 1 Sommerschlafsack, 1 Winterschlafsack
  • 1-2 Babydecken zum Tragen

Ernährung

  • 1-2 altersgerechte Beruhigungssauger (Nuckel)
  • Flaschenbürste
  • 2-3 Babyflaschen mit entsprechenden Saugern (altersabhängig)
  • eventuell Flaschenwärmer
  • Pre-Nahrung bei geplanter Flaschenernährung
  • Wasserkocher falls noch nicht vorhanden

Für unterwegs

  • Kinderwagen (kein Buggy für Neugeborene!) mit Regenplane
  • Tragetuch oder entsprechende Tragevorrichtung
  • Autositz in altersgerechter Größe (eventuell Plüschmobile/ Spieluhr)
  • Wickeltasche:
    • 2-3 Windeln
    • Feuchttücher
    • Wechselsachen
    • Mullwindeln als Spucktuch

Mutter, Vater, Eltern sein im ersten Lebensjahr

Die Geburt des ersten Kindes bringt eine Menge Veränderungen und neue Anforderungen mit sich. Vater und Mutter finden sich nach und nach in ihre neuen Rollen ein.

Als werdende Eltern haben Sie sich vermutlich das Leben als Familie immer wieder ausgemalt und Pläne für den Alltag mit einem Kind gemacht – wer sich zum Beispiel in erster Linie zu Hause um das Kind kümmert und wer weiter dem Beruf nachgeht. Und dann ist auf einmal alles Wirklichkeit, und es ist verständlich, wenn sich in das Gefühl von Freude und Glück, auch Unsicherheit und Sorge mischen.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/0-12-monate/eltern-sein/?query=Eltern.

Kindliche Bedürfnisse

Damit sich ein Kind entwickeln und seine Fähigkeiten entfalten kann, ist es auf den Schutz, die Fürsorge und Zuwendung seiner Eltern angewiesen. Es braucht

  • Nähe und Geborgenheit,
  • Schutz und Sicherheit,
  • Zuwendung und Anerkennung,
  • Austausch und Anregung.

Es braucht Verständnis und Aufmerksamkeit gegenüber seinen persönlichen und entwicklungsbedingten Eigenheiten und Bedürfnissen und die Bereitschaft seiner Eltern, diese Bedürfnisse zuverlässig zu befriedigen:

  • Das Bedürfnis nach Spiel und Bewegung,
  • nach Erkundung und Erforschung,
  • nach Eigenständigkeit und Unabhängigkeit.

Das Kennenlernen Ihres Babys und das gegenseitige Vertrautwerden bedeutet für Sie als Mutter oder Vater, Ihr Kind mit all seinen Eigenheiten "lesen" zu lernen, auf sein Verhalten zu achten und sich von seinen Bedürfnissen leiten zu lassen. Wenn es sich geborgen und sicher fühlt, kann es seiner natürlichen Neugier und seinem angeborenen Erkundungsdrang folgen.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/0-12-monate/einzigartigkeit/

Schreien - ein lautstarkes Signal

Schreiendes Baby im Fliegergriff auf dem Arm einer Frau
© S. Kobold – stock.adobe.com

So fürsorglich, umsichtig und einfühlsam Sie auch sein mögen – in den ersten Lebenswochen und -monaten gehört Schreien zum Alltag.

Schreien gehört zu den wichtigsten Ausdrucksmitteln des Säuglings. Dabei verläuft das Schreiverhalten in den ersten drei Lebensmonaten bei allen Säuglingen ähnlich. Wie häufig, ausdauernd und laut Babys schreien, ist jedoch von Kind zu Kind sehr unterschiedlich.

Auch wenn Ihr Baby in den ersten drei Lebenswochen wahrscheinlich noch relativ wenig schreit, kann sich das schnell ändern: In der Regel nimmt das Schreien in den ersten beiden Lebensmonaten zu und erreicht meist in der sechsten Lebenswoche seinen Höhepunkt. Denn Ihr Baby ist dabei, einen Rhythmus zwischen Schlafen und Wachsein zu lernen, und das klappt nicht immer auf Anhieb.

Nach der sechsten Lebenswoche werden die Schreiperioden in der Regel kürzer, bis sie nach drei Monaten fast oder ganz verschwinden.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/0-12-monate/schreien/.

Informationen rund ums Kind

Zahlreiche Informationen zu Themen wie Schlafen, Ernährung, Entwicklung und Spielen finden Sie unter https://www.kindergesundheit-info.de/themen/.

Fördermittelhinweise

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

gefördert von:

Kontakt

Gesundheitsamt
Bundeskinderschutzgesetz, Familienhebammen

Adresse
Verwaltungsgebäude
Thomasiusstraße 1
04109 Leipzig
Telefon
0341 123-6726
E-Mail
familienhebammen@leipzig.de

Frau Katrin Schaup

Koordinatorin

Stadt Leipzig
04092 Leipzig

Montag:
09:00 - 15:00 Uhr
Dienstag:
09:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag:
09:00 - 15:00 Uhr

  • Gebäude für Rollstuhlfahrer voll zugänglich
  • Personenaufzug vorhanden
  • Toilette für Rollstuhlfahrer nutzbar
  • Markierte Behindertenparkplätze vorhanden