Investition in die Zukunft: Mit der Entscheidung, auch die zweite, vollelektrische Generation des Macan am sächsischen Porsche-Standort zu fertigen, investiert der Sportwagenhersteller rund 600 Millionen Euro in die inzwischen fünfte Erweiterung des Leipziger Werks – unter anderem in einen hochmodernen Karosseriebau für den elektrischen Macan, die Integration der Achsvormontage auf dem Werksgelände und eine neue Hochzeit in der Montage. Damit ist der Standort zukünftig in der Lage, innerhalb der bestehenden Fertigungslinie Verbrenner-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge zu produzieren. Seit der Gründung des Werks im Jahr 2000 hat Porsche bis heute insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro in den Standort investiert.
Das Porsche Werk Leipzig ist ein bedeutender Wirtschaftsmotor und Arbeitgeber in der Region Mitteldeutschland: Heute arbeiten mehr als 4.600 Mitarbeitende bei Porsche Leipzig. Zudem beginnen jedes Jahr 30 junge Menschen hier eine Berufsausbildung in den Ausbildungsberufen Kfz-Mechatroniker, Industriemechaniker, Mechatroniker und – neu seit 2023 – Elektroniker für Betriebstechnik. Die Ausbildung zum Industriemechaniker kann auch als duale Berufsausbildung mit Abitur absolviert werden.
Derzeit fertigt das Werk täglich rund 500 Fahrzeuge der Modelle Macan und Panamera. 2023 liefen in Leipzig rund 122.000 Fahrzeuge vom Band. Ende des Jahres feierte der Standort ein besonderes Produktionsjubiläum: Der zweimillionste Porsche „made in Leipzig“ wurde fertiggestellt.
Seit 2021 produziert das Porsche Werk Leipzig bilanziell CO₂-neutral. Für seine erfolgreichsten Lean-Management-Ansätze in Verbindung mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten erhielt das Werk den „Lean & Green Management Award“. Der Standort wurde darüber hinaus zur „Fabrik des Jahres“ 2023 gekürt. Die Auszeichnung zählt zu den renommiertesten Industrie-Wettbewerben auf internationaler Ebene.