Förderung für Batteriespeicher
Ein kompakter Überblick
Ein kompakter Überblick
Die Anschaffung eines Batteriespeichersystems lohnt sich je nach Einsatzzweck aus unterschiedlichen Gründen - sowohl wirtschaftlichen als auch ökologischen. Finanzielle Vorteile können Sie sich zumeist schon bei der Anschaffung sichern, denn Investitionen in nachhaltige Energieversorgung sind förderfähig sowohl im gewerblichen als auch privaten Bereich.
Es gibt Speicherförderungen auf EU-Ebene und vom Bund, und solche von Ländern und Kommunen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Regelungen häufig komplex, weshalb wir Sie mit den Informationen auf dieser Seite dabei unterstützen möchten, einen ersten Überblick zu bekommen. Für alle Details zu den einzelnen Förderungen verweisen wir auf die jeweiligen Quellen, damit Sie auf jeden Fall die vollständige und aktuellste Information bekommen.
Natürlich geht unsere Unterstützung noch weiter: Kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen gerne über das untenstehende Formular und wir melden uns bei Ihnen zurück.
Wer bekommt Förderung?
Gewerbetreibende können für ihre Speichersysteme im Industriemaßstab Förderungen erhalten, ebenso wie Privatpersonen, also z. B. Eigenheimbesitzer, für ihr Elektroauto, ihre Wallbox und ihre Solaranlage mit Batteriespeicher.
Woher kommen Förderungen?
Auf Bundesebene, also deutschlandweit geltende Förderungen für erneuerbare Energien, kommen immer von der KfW-Bank. Darüber hinaus bieten Bundesländer und Kommunen eigene Förderungen, die jeweils nur dort gelten.
Was wird gefördert?
Grundsätzlich Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und/oder der Nutzung erneuerbarer Energien. Dazu zählen neben neue Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern auch das Nachrüsten von Batteriespeichern ebenso wie Ladesäulen u. v. m.
Welche Förderungsarten gibt es?
Gefördert wird auf zwei Arten: durch Zuschüsse, die ausbezahlt werden und durch günstige Kredite. Mal kann ein prozentualer Anteil an der Investition beantragt werden, mal werden 100% gefördert. Die Höhe der Fördersumme ist immer gedeckelt, in von Fall zu Fall unterschiedlicher Höhe.
Wie sollten Sie vorgehen um Förderung zu erhalten?
Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb dazu beraten, welche Technologie(en) für Ihren Bedarf Sinn ergeben, wie leistungsfähig das System sein muss und welche Förderung infrage kommt. (Tipp: Sie können auch verschiedene miteinander kombinieren!) Dann stellen Sie den Förderantrag für Ihr konkretes Vorhaben und nach Bewilligung kann es losgehen.
Sie möchten mehr Informationen zur Speicherförderung?
Wir beraten Sie gerne.
Die Förderungen für Batteriespeicher in der Übersicht
Förderungen vom Bund
Förderungen Bundesländer
Internationale Förderungen

Ja. Batteriespeicher werden 2026 über mehrere Wege gefördert. Auf Bundesebene gibt es vor allem zinsgünstige Kredite der KfW. Dazu kommen Zuschüsse und Darlehen einzelner Bundesländer und Kommunen. Welche Speicherförderung für Sie infrage kommt, hängt vom Standort, von der Unternehmensart und vom Projekt ab, also etwa Neuanlage oder Nachrüstung, mit oder ohne PV. Einen Überblick über die aktuellen Programme finden Sie weiter oben auf dieser Seite.
Für Gewerbespeicher kommen vor allem der KfW-Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ und Landesprogramme infrage, die sich teils gezielt an Unternehmen richten. Gefördert werden Speicher in Kombination mit Photovoltaik, nachgerüstete Speicher und Speicher, die mit Ladeinfrastruktur kombiniert sind. Das gilt für Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft.
Der KfW-Kredit 270 finanziert Anlagen zur Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energie, auch Batteriespeicher allein. Das ist kein Zuschuss, sondern ein zinsgünstiges Darlehen, das bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten abdecken kann. Den Antrag stellen Sie über Ihre Hausbank, und zwar vor Beginn des Vorhabens.
Die Speicherförderung der Länder ist sehr unterschiedlich. Einige Bundesländer haben eigene Programme für Unternehmen, Kommunen oder Privathaushalte, darunter Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Hinzu kommen Förderungen von Städten und Gemeinden. Weil viele Programme befristet sind oder ihre Mittel ausgeschöpft werden, lohnt sich vor dem Antrag ein Blick auf die offizielle Programmseite.
Beides ist möglich. Bei Zuschüssen bekommen Sie einen festen Betrag pro kWh Speicherkapazität oder einen Prozentsatz der Investitionskosten. Bei Förderkrediten profitieren Sie von günstigen Zinsen, tilgungsfreien Anlaufjahren oder Tilgungszuschüssen. Auf Bundesebene sind Kredite üblich, Zuschüsse kommen meist von Ländern und Kommunen.
In vielen Fällen ja. Der KfW-Kredit 270 finanziert zum Beispiel auch reine Speicherprojekte und Nachrüstungen an bestehenden PV-Anlagen. Manche Landes- und Kommunalprogramme fördern dagegen nur Speicher, die zusammen mit einer neuen PV-Anlage gebaut werden. Prüfen Sie deshalb die Bedingungen des jeweiligen Programms.
Grundsätzlich vor Projektbeginn. Bei den meisten Programmen gilt schon die verbindliche Bestellung oder Auftragsvergabe als Projektbeginn. Wer zu früh unterschreibt, verliert in der Regel den Anspruch. Der beste Weg ist, das Projekt mit einem Fachpartner zu planen, die Förderung zu beantragen und erst nach der Zusage zu beauftragen.
Häufig ja, zum Beispiel einen KfW-Kredit mit einem Zuschuss von Land oder Kommune. Es gelten aber Kumulierungsregeln und bei Unternehmen gegebenenfalls Beihilfegrenzen wie die De-minimis-Regel. Die genauen Bedingungen stehen in den Richtlinien der einzelnen Programme.
Ja. Auch in Österreich, Italien und der Schweiz gibt es nationale, regionale oder kantonale Förderprogramme für Stromspeicher. Die wichtigsten finden Sie in unserer Übersicht der internationalen Förderungen.
In vielen Fällen ja. Ein Batteriespeicher senkt die Energiekosten über einen höheren Eigenverbrauch des PV-Stroms, Lastspitzenkappung (Peak Shaving) und weniger Netzbezug zu teuren Zeiten. Eine Förderung verkürzt die Amortisationszeit zusätzlich. Ob sich der Speicher für Ihren Betrieb rechnet, zeigt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durch einen TESVOLT-Partner. → Jetzt Kontakt aufnehmen