→ Werkzeug öffnen · kostenlos, ohne Anmeldung · ein Werkzeug der Reents Technologies GmbH (Reents3D), XXL-3D-Druck und Exponatebau in Holm bei Hamburg
Welches FDM-Material passt zum Anwendungsfall — und warum. Ein quelloffener Materialberater mit einer offenen Datenbank, in der jeder Kennwert seine Quelle, seine Prüfnorm und seine Konfidenz mitführt.
43 Werkstofftypen · 254 Produkte von 17 Marken · 3.182 belegte Einzelaussagen · 20 Anwendungsfälle · 21 Medien · 29 Glossareinträge
Die meisten Vergleichstabellen für 3D-Druck-Material haben dieselben drei Probleme. Dieses Werkzeug ist um genau diese drei Probleme herum gebaut.
In den meisten Tabellen steht PLA mit einer Zahl. Hier steht es mit 45,8 MPa und der Spanne 23 bis 63 — dem Median aus 61 Herstellerdatenblättern, deren Prüfkörper überwiegend gedruckt sind statt spritzgegossen. Die Spanne ist dabei nicht der Fehlerbalken, sondern die Auskunft: „PLA" ist keine Rezeptur, sondern eine Familie, und welche Sie kaufen, entscheidet mehr als die Wahl des Polymers.
Ein FDM-Bauteil ist senkrecht zur Schicht schwächer als in der Ebene. Wie viel schwächer, steht praktisch nirgends. Hier steht es überall dort, wo ein Hersteller den Z-Wert überhaupt angibt — bei 21 von 43 Werkstofftypen:
| Material | bleibt in Z | beobachtete Spanne |
|---|---|---|
| PC | 90 % | 84–97 % |
| ABS | 85 % | 72–100 % |
| ASA | 84 % | 68–103 % |
| PLA | 72 % | 32–89 % (20 Blätter) |
| PETG | 69 % | 56–82 % |
| TPU 95A | 66 % | 50–82 % (4 Blätter) |
| PETG-CF | 64 % | 56–75 % |
| PA6-CF | 47 % | 39–57 % |
| PAHT-CF | 45 % | 18–73 % (2 Blätter) |
| PA6-GF | 36 % | einzelnes Blatt |
| PPA-CF | 34 % | einzelnes Blatt |
| PPS-CF | 28 % | einzelnes Blatt |
Die faserverstärkten Hochleistungswerkstoffe verlieren senkrecht zur Schicht die Hälfte bis fast drei Viertel ihrer Festigkeit. Bei der Schlagzähigkeit ist der Einbruch noch drastischer. Wer PPS-CF wegen seiner Zugfestigkeit wählt und das Bauteil falsch orientiert, bekommt gut ein Viertel davon — weniger als ein ABS.
Warum hier kein „X-Y geteilt durch Z" steht. Der Faktor wird immer aus BEIDEN Werten EINES Datenblattes gerechnet, nie aus dem X-Y-Wert des einen und dem Z-Wert des anderen — das wäre eine Phantasiezahl (Regel R10). Die Werkstoffwerte daneben sind dagegen Mediane über alle Blätter des Typs (ADR-042). Beide Zahlen sind richtig und lassen sich trotzdem nicht ineinander umrechnen; deshalb steht hier der Faktor mit seiner Spanne statt einer Division, die nicht aufginge.
Die beiden Enden der Tabelle zeigen denselben Mechanismus von zwei Seiten. Fasern richten sich in Extrusionsrichtung aus und tragen quer dazu nichts bei — zwischen den Schichten hält nur die Matrix, weshalb PA6-GF auf 36 % fällt. Ein weiches TPU verschweißt dagegen gut, weil die Schmelze länger fließfähig bleibt und die Grenzfläche nicht als Sprödbruchebene wirkt; es hält 88 %.
Dass nur 19 von 42 Typen hier stehen, ist selbst ein Befund: 23 Hersteller nennen den Z-Wert nicht. Genau daran hängt die Aussage, um die es beim FDM geht.
Eine vollständig gefüllte Tabelle sieht professionell aus. Sie ist meist geraten.
Hier trägt jeder Wert eine Konfidenzstufe, und geschätzte Werte sind in der Oberfläche sichtbar markiert. Über die gesamte Datenbank, 3.182 Einzelaussagen:
| Konfidenz | Anteil | bedeutet |
|---|---|---|
high |
1 % | Prüfbericht oder Normkonformitätserklärung |
medium |
21 % | Herstellerdatenblatt mit Prüfnorm |
low |
13 % | Datenblatt ohne Norm, eine einzige Quelle, eine Messung, die mehrere Marken teilen — oder ein Median, dessen Blätter weit auseinanderliegen |
estimated |
65 % | begründete Ableitung, kein Messwert |
Zwei Drittel sind Schätzungen. Diese Zahl steht im Werkzeug auf jeder Ergebniskarte, nicht im Kleingedruckten. Und sie kostet: Der Eignungswert wird mit der Datenabdeckung multipliziert — was nicht belegt ist, wird nicht gutgeschrieben.
„PETG bis 55 °C" liest sich wie eine Werkstoffeigenschaft. Es ist keine. Was einen Thermoplast in der Wärme begrenzt, ist Kriechen unter dauernder Spannung — und die Spannung senkt man mit Wandstärke und Füllgrad. Dieselbe Type trägt unbelastet bis an ihre gemessene Formbeständigkeit heran und unter Dauerlast deutlich weniger.
Deshalb fragt der Assistent nach der Last, und die Antwort entscheidet, welche Zahl das Urteil trägt. PETG bei 60 °C: unbelastet ohne Vorbehalt, unter Dauerlast mit Warnung und dem konstruktiven Ausweg dazu.
Dieselbe Verwechslung gab es bei der Bauteilgröße. Die Kantenlänge, ab der ein Werkstoff aufwendig wird, ist keine Werkstoffeigenschaft — begrenzt wird die Größe vom Bauraum und vom Verfahren, nicht vom Polymer. Mit beheizter Kammer und Segmentierung läuft praktisch jeder dieser Werkstoffe auf zwei Meter und darüber. Das Feld sagt jetzt „ab hier wird es aufwendig" und stuft ab, statt zu streichen. Ausdrücklich nicht hinterlegt ist der Bauraum irgendeiner konkreten Maschine — auch nicht der des Herausgebers.
- Geführte Beratung — sechs überspringbare Schritte zu einer begründeten Empfehlung, mit benannten Schwerpunkten statt sechzehn nackter Regler. Wer sich auf null Treffer filtert, erfährt an Ort und Stelle, welche Anforderung alles ausgeschlossen hat
- 20 fertige Anwendungsfälle — vom Messebau-Großteil bis zur Chemiewanne, jeder mit vollständigem Anforderungsprofil; ein Klick statt sechs Schritte
- „Warum nicht X?" — für jedes Material die vollständige Constraint-Auswertung, auch für ausgeschlossene. Drei Zustände: durchgefallen, knapp bestanden, glatt bestanden
- „Reicht auch etwas Einfacheres?" — der günstigste Werkstoff, der die Anforderungen trotzdem erfüllt, samt Preis des Verzichts. Beantwortet die Frage, die die Kompromissansicht strukturell nicht beantworten kann: Ein Allrounder wie PETG liegt bei Perzentilbewertung überall im Mittelfeld und fällt sonst durch das Raster
- Kompromissanalyse — „PC statt PA6-CF: +86 % Schichthaftung, −64 % Steifigkeit", mit absoluten Werten statt Adjektiven
- Verfahrensweiche — wenn FDM prinzipbedingt nicht kann, was gefordert ist, sagt es das und nennt SLA, SLS, CNC oder Guss
- Sensitivität — „Gewichten Sie den Preis höher, führt PETG"
- Kennwerte-Diagramm — zwei beliebige Eigenschaften gegeneinander (Ashby-Stil)
- Festigkeit gegen Preis — €/kg und MPa je €/kg als sortierbare Spalten
- Brandschutzansicht — welche Type welche UL94-Klasse trägt. Eine Klasse am Produkt gibt die Familie ausdrücklich nicht frei: PETG ist nicht V-0, nur die flammgeschützte Type ist es, und die Begründung nennt Marke und Produktnamen
- Vergleich von bis zu fünf Materialien, druckbar als PDF für die Projektakte
- PDF-Bericht im Reents-Briefkopf: Anforderungsprofil, Empfehlung, Begründung, Ausschlussgründe, Datenlage und Quellenverzeichnis in einem Dokument
- CSV-Export für Excel — Ergebnis, Vergleich und der gesamte Datenbestand, Einzelkennwerte samt Quelle, Prüfnorm und Konfidenz
- Läuft ohne Netz. Einmal geladen, arbeitet das Werkzeug offline weiter — Messehalle, Werkstatt, Zug. Installierbar als App auf dem Startbildschirm
- Teilbare Links — der komplette Zustand steckt in der URL
Kein Backend, keine Cookies, kein Tracking, keine externen Ressourcen. Läuft offline.
- Hard Constraints. Temperatur, Kammerverfügbarkeit, gehärtete Düse, Witterung, Medien, Regulatorik filtern hart. Jede Ausfilterung wird protokolliert und ist abrufbar.
- Perzentil-Normalisierung. Jedes Kriterium wird auf seinen Rang in der Datenbank normiert, nicht auf Min/Max. Sonst würde ein einzelner Exot wie PPS-CF alle anderen Werte zusammenstauchen.
- Gewichtete Summe über die vom Nutzer priorisierten der 16 Kriterien. Fehlende Daten zählen nicht als Null, sondern fallen aus der Gewichtung heraus und werden als Datenlücke ausgewiesen.
- Abdeckung als Faktor. Der Wert wird mit dem Anteil der Gewichtung multipliziert, zu dem überhaupt Daten vorliegen. Ein Werkstoff ohne Kennwert zu einem hoch gewichteten Kriterium schlägt damit keinen mit einem schlechten Kennwert — vorher tat er das, weil er sich aus dem Mittelwert einfach heraushielt.
- Erklärung. Die Engine erzeugt keine Freitexte, sondern typisierte
{key, params}-Objekte, die die i18n-Schicht rendert. Nichts kann behauptet werden, was nicht im Datensatz steht. - Kompromisse. Kandidaten mit ≥ 80 % des Bestwerts, die in mindestens einer gewichteten Dimension besser sind, mit Delta in Rohwerten. Daneben der pragmatische Ausweg nach anderem Kriterium: erfüllt alles und ist deutlich günstiger.
Zwei Regeln, die das Ranking gegen sich selbst absichern:
- Ein Material, das eine Anforderung nur mangels Daten passiert, wird nie über eines gerankt, das sie belegt erfüllt. Es erscheint als „nicht belegt" ganz unten.
- Eine Schätzung darf abstufen, nie ausschließen. Ein Constraint prüft zuerst den belegten Wert; reißt nur die konservative Schätzung, bleibt der Werkstoff drin und trägt eine Warnung. Anlass war ein Fehler aus der Werkstatt: Der Anwendungsfall „Messebau-Großteil" empfahl ein schäumendes Leichtbaufilament für ein Zwei-Meter-Modell — nicht weil es passte, sondern weil fünf geschätzte Grenzwerte alles andere aussortiert hatten. Keiner davon war durch eine Messung gedeckt.
Betrieben wird das Werkzeug von der Reents Technologies GmbH — einem 3D-Druck-Dienstleister, keinem Materialhersteller. Es gibt kein eigenes Filament zu bewerben: Alle gängigen Werkstoffe werden eingekauft und auf demselben Maschinenpark verarbeitet.
Konkret heißt das:
- Kein Hersteller zahlt für Platzierung, es gibt keine Affiliate-Links.
- Die Reihenfolge folgt allein aus den eingegebenen Anforderungen und den Datenblattwerten.
- Ob ein Material gerade im Haus vorrätig ist, geht unter keinen Umständen in
Filterung oder Scoring ein. Festgehalten als ADR-004 und
erzwungen durch
portfolio-neutrality.test.ts: identische Rankings bei „alles vorrätig", „nichts vorrätig" und gemischt.
Beschaffung ist ein Bestell-, kein Auswahlproblem — deshalb kostet Neutralität hier nichts und ist einfach die richtige Voreinstellung.
data/materials/*.json ist bewusst so gebaut, dass es eigenständig lesbar ist. Jede
Datei trägt ihre Quellen selbst.
Die Engine ist framework-frei und ohne React nutzbar — auch in Odoo oder n8n:
import { select } from "fdm-material-advisor/engine";
const result = select(materials, { serviceTemperatureC: 80, chamberAvailable: false });Feldreferenz: DATA_MODEL.md · Quellenpolitik: SOURCES.md
Korrekturen sind ausdrücklich willkommen — besonders von Leuten, die die Werkstoffe täglich fahren.
Schicken Sie Ihre gesammelten Datenblätter an info@reents3d.de — wir pflegen sie ein. Kostenlos und ohne Gegenleistung: Es gibt keine bezahlte Platzierung und keine Affiliate-Links, die Reihenfolge entsteht allein aus den Anforderungen des Nutzers und den Werten auf Ihren Blättern (siehe Herstellerunabhängig).
Am meisten hilft, was die wenigsten veröffentlichen:
- Kennwerte an gedruckten Prüfkörpern statt Rohstoffdaten aus dem Spritzguss
- Bauorientierung, Infill und Druckparameter zu jedem Wert
- Z-Werte — nur eine Handvoll Hersteller im Bestand gibt sie überhaupt an, und genau daran hängt die Aussage, um die es in diesem Werkzeug geht
- Prüfnorm und Prüfbedingung an jeder Zeile
Widersprüche und Auffälligkeiten in einem Blatt werden dokumentiert, nicht geglättet — das gilt für alle Marken gleichermaßen. Wer das nicht möchte, schickt besser nichts.
Node 24 (oder mindestens 23.6) — der CSV-Export lädt die TypeScript-Bausteine ohne Buildschritt, damit veröffentlichte und heruntergeladene Tabelle aus derselben Quelle stammen.
git clone https://github.com/Reents3D/fdm-material-advisor.git
cd fdm-material-advisor && npm install
npm run dev # Entwicklungsserver
npm run validate # Schema + Plausibilität + Provenienz
npm run ci # alles, wie in der PipelineDie CI blockt einen Wert mit confidence: high oder medium ohne echte Quelle.
Das ist Absicht. 18 Plausibilitätsregeln (R0–R17) prüfen außerdem, dass Z nie über X-Y
liegt, die HDT unterhalb Tg plus Toleranz bleibt, das Bett unter der Düse, jede
Quellenkennung auflösbar ist, jede Bewertungsskala registriert und jeder i18n-Text in
beiden Sprachen vorliegt. Die jüngste (R16) fragt etwas Physikalisches: Ist die
carbonverstärkte Variante eines Werkstoffs im Datenblatt überhaupt steifer als die
ungefüllte? Bei Extrudr DuraPro ABS CF lautet die Antwort nein — Zug- und Biegemodul
stehen zifferngleich beim ungefüllten ABS. Dazu 165 Tests, darunter fachliche Szenarien: Wenn die Engine
einem Anwendungsfall die falsche Antwort gibt, geht der Lauf rot — auch dann, wenn die
Arithmetik stimmt.
Wenn eine Regel einen richtigen Wert bemängelt, wird die Regel verengt, nie der Wert geglättet. Das ist die Hausordnung, nicht nur eine Redensart.
Siehe CONTRIBUTING.md.
-
41 Werkstofftypen, nicht 60. Der Ausbau läuft; siehe PLAN.md.
-
Zwei Drittel der Aussagen sind Schätzungen (69 %). Belegt sind 31 %, davon nur 2 % aus Prüfberichten. Das ist keine Panne, sondern der Zustand der Branche: Was Hersteller nicht veröffentlichen, kann hier nur abgeleitet werden — sichtbar gekennzeichnet.
-
Nur 13 von 41 Typen haben einen Z-Kennwert. Die Anisotropie ist der Kern dieses Werkzeugs, und bei zwei Dritteln des Bestands fehlt die Zahl dazu schlicht.
-
Die Preise sind erhoben — für 33 von 41 Typen. 154 Händlerangebote aus dem europäischen Fachhandel, jedes mit Marke, Produkt, Spulengewicht, Preis, Fundstelle und Abrufdatum in
data/prices.json.npm run survey:pricesholt sie neu: Das Skript liest die JSON-LD-Daten, die die Shops für Maschinen veröffentlichen, bei einem Aufruf pro Sekunde und mit einem User-Agent, der sagt, wer da liest. Nur Shops, deren robots.txt es erlaubt; wer hinter Bot-Schutz liegt, wird übersprungen und protokolliert, nicht umgangen. Nur elf Typen tragenmedium— dafür braucht es fünf Angebote von mindestens zwei Anbietern, denn fünf Preise aus demselben Shop sind eine Preisliste, kein Markt. Geführt ist der Median, die Spanne ist das günstigste bis teuerste gefundene Angebot. Acht Typen haben noch gar kein Angebot und tragen weiter eine Schätzung — sichtbar als solche markiert. Die Erhebung hat die vorherigen Schätzungen widerlegt, und zwar einseitig: 14 von 16 prüfbaren Werten lagen zu hoch, mehrere drastisch (TPU 95A +74 %, PC-FR +67 %, ASA-CF +44 %, PC +39 %). Geschätzt wurde nach Werkstoffklasse statt nach dem, was Filament dieser Klasse im Handel wirklich kostet — derselbe Fehler wie zuvor bei PPS-CF (275 statt 179 €/kg), nur flächendeckend. -
Werkstatterfahrung deckt 18 von 41 Typen und nur zwei Felder: Lackhaftung und Klebbarkeit. Sie steht ausdrücklich als eigene Quelle (
field_experience_reents) und wird von keinem Importlauf überschrieben. XXL-Grenzen bleiben abgeleitet. -
Datenblattfehler werden dokumentiert, nicht korrigiert. Drei stehen aktuell so im Bestand: Bambu gibt für PC die HDT bei 1,8 MPa höher an als bei 0,45 MPa, was physikalisch nicht geht; PLA und PA6-CF tragen in Z eine höhere Schlagzähigkeit als in X-Y. Alle drei mit niedriger Konfidenz und offener Frage — geglättet wird nichts.
-
Die Anwendungsfälle sind fachlich noch nicht freigegeben. 18 der 20 tragen
reviewedBy: "Claude Code — fachliche Freigabe ausstehend". Zwei sind nach einem Werkstattbefund korrigiert und gegengezeichnet. -
Drei Typen sind erst seit dem 2026-08-02 dabei und stehen auf je EINEM Blatt: ABS-GF, PLA-CF und PCTG-GF. Eine einzelne Quelle zeigt keine Streuung — ihre Datenblattwerte tragen deshalb
low, nichtmedium. PLA-CF bringt einen Befund mit: ungekerbt 100 kJ/m² gegen gekerbt 3,1 — Faktor 32. Dokumentiert, und er geht nicht in die Zähigkeitsbewertung ein. -
Kältezähigkeit fehlt als eigenes Kriterium. Das Kriterium
toughnessliest die Bruchdehnung — im Anwendungsfall „Kälte" gewinnt TPU deshalb, weil es sich dehnt, nicht weil es Kälte aushält. Maßgeblich wäre die Kerbschlagzähigkeit bei −30 °C. Vorgemerkt als ADR-023.
Dieses Projekt wird mit Unterstützung von KI erstellt und gepflegt. Sie erschließt Herstellerdatenblätter, überführt sie ins Schema und liest über tausend Einzelwerte systematisch gegen — Widersprüche zwischen Datenblättern findet ein Mensch bei dieser Menge kaum noch. Auch der Code stammt daher.
Die veröffentlichte Anwendung enthält keine KI. Kein Modell, kein API-Aufruf, keine Generierung zur Laufzeit. Dieselbe Eingabe ergibt immer dieselbe Empfehlung, nachvollziehbar aus den Daten in diesem Repository. Auch die Begründungen sind strukturierte Objekte, keine generierten Sätze.
Die Zahlen stammen aus den Datenblättern, nicht aus dem Modell. Jeder Wert führt seine
Quelle mit, jedes Produkt verlinkt sein PDF mit Abrufdatum — jede Zahl ist am Original
nachprüfbar. Wo kein Datenblatt existiert, steht sichtbar estimated. Widersprüchliche
Herstellerangaben werden als Befund dokumentiert und nicht stillschweigend geglättet.
Ausführlich, mit den Schutzmechanismen gegen erfundene Werte: AI_USAGE.md
Alle Werte sind Richtwerte. Sie ersetzen keine Bauteilqualifizierung. FDM-Bauteile sind anisotrop; die Eigenschaften hängen stark von Orientierung, Parametern, Anlage und Charge ab. Für sicherheitsrelevante, medizinische, lebensmittelnahe oder tragende Anwendungen ist eine eigene Prüfung zwingend. Materialfreigabe ist keine Bauteilfreigabe.
Vollständig: DISCLAIMER.md
- Code: MIT
- Daten und Schema: CC BY 4.0 — Begründung: ADR-002
- Schriften: Montserrat und Sora, SIL Open Font License 1.1
Die Datenlizenz deckt die kuratierte Zusammenstellung, gestützt auf das Datenbankherstellerrecht (§ 87a UrhG). Die Messwerte selbst sind gemeinfreie Fakten und tragen ihre Quelle. Herstellerdatenblätter sind fremde Werke; sie werden ausgewertet, verlinkt und datiert, aber nicht mitgeliefert — siehe ADR-034.
Nachnutzung ist ausdrücklich erwünscht. CC BY 4.0 verlangt dafür verbindlich Namensnennung, Lizenzhinweis und einen Link auf die Quelle — das ist keine Bitte, sondern Lizenzbedingung. Bitte verwenden Sie diese Angabe:
Materialdaten: FDM-Materialberater der Reents Technologies GmbH, lizenziert unter CC BY 4.0. Quelle: https://github.com/Reents3D/fdm-material-advisor
Als HTML:
Materialdaten: <a href="https://reents3d.de">FDM-Materialberater, Reents Technologies GmbH</a>,
<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de">CC BY 4.0</a>Marken Dritter gehören ihren Inhabern und werden nur zur Quellenangabe genannt.
Reents Technologies GmbH — Marke Reents3D Lehmweg 95-97, 25488 Holm bei Hamburg · reents3d.de
Über 50 Maschinen & Anlagen · Bauteile bis 2,4 m am Stück · FDM, SLA, SLS · Veredelung inhouse · NDA-fähig, Daten auf lokalem Server
→ Open the tool — free, no sign-up. The interface switches to English in the header.
An open-source FDM material advisor with an open database in which every property value carries its source, its test standard and a confidence rating.
43 material types · 254 products from 17 brands · 3,182 sourced statements · 20 use cases · 21 media · 29 glossary entries
What makes it different:
- Printed specimens, not resin data. PLA is listed at 45.8 MPa with a range of 23–63 — the median across 61 manufacturer datasheets, mostly measured on printed specimens. The range is not an error bar, it is the answer: "PLA" is a family of formulations, and which one you buy matters more than the choice of polymer.
- Anisotropy is reported. How much strength remains perpendicular to the layers: between 28 % (PPS-CF) and 90 % (PC). Almost no comparable tool states this — and that only 21 of 43 types carry a Z value at all is itself the finding.
- Estimated values are marked. 65 % of statements in the database are flagged estimates rather than measurements; 1 % come from test reports. That number is displayed, not hidden — and it costs: the suitability score is multiplied by data coverage, so what is not documented is not credited.
- Limits that depend on the part, not the polymer. A continuous service temperature is a statement about creep under sustained stress — and stress is what wall thickness and infill reduce. The tool therefore asks whether the part is loaded, and the answer decides which figure rules. Part size works the same way: it downgrades with an effort note instead of excluding, because size is limited by the build volume and the process, not by the material.
- An estimate may downgrade, never exclude. A constraint checks the documented value first. Only when that fails too is a material ruled out.
- Independent of manufacturers. The operator is a 3D printing service provider, not a material producer, and can buy and process any material. Whether a material is in stock never enters the ranking — enforced by a test, documented as ADR-004.
Use of AI: this project is built and maintained with AI assistance — extracting
manufacturer datasheets into the schema, cross-reading over a thousand sourced values for
contradictions, and writing the code. The published application contains no AI: no
model, no API call, nothing generated at runtime. The numbers come from the datasheets,
not from the model; every product links its source PDF with a retrieval date, and values
without a datasheet are visibly marked estimated. Details: AI_USAGE.md.
Engine: hard constraints → percentile normalisation → weighted scoring → coverage multiplier → typed explanations → trade-off analysis with absolute deltas. Missing data never counts as zero, and a material that passes a requirement only for lack of data is never ranked above one that demonstrably meets it.
Are you a material manufacturer and missing here? Send your collected datasheets to info@reents3d.de and we will add them. Free and with nothing expected in return: there is no paid placement and there are no affiliate links. Most useful is what fewest publish — values from printed specimens, build orientation and print parameters, Z values, and the test standard on every line. Contradictions within a datasheet are documented rather than smoothed over, for every brand alike.
Code MIT, data CC BY 4.0. Contributions welcome — CI rejects any value marked high or
medium confidence without a real source, and 16 plausibility rules plus 122 tests run
on every push.