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Die Demografie Grönlands betrachtet den heutigen Aufbau und historischen Wandel der demografischen Strukturen von Grönland in Bezug auf beispielsweise Bevölkerungszahl, Altersverteilung, Siedlungsgeografie, Migration und Ethnizität. Das Land ist Teil des Königreichs Dänemark und als solches demografisch stark von der kolonialen Vorgeschichte geprägt. Die ursprünglich nur aus wenigen Tausend Inuit bestehende Bevölkerung wurde ab dem 18. Jahrhundert kolonialisiert und vermischte sich mit den skandinavischen Kolonialangestellten. Während in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeitweise knapp ein Fünftel der Bevölkerung aus dänischen Arbeitsmigranten bestanden, ist diese Zahl später wieder gesunken; seit den 2010er und vor allem den 2020er Jahren macht sich stattdessen eine wachsende Zahl asiatischer Arbeitsmigranten in der Bevölkerungsstatistik bemerkbar. Durch die Verbesserung der Lebensbedingungen vervielfachte sich die Einwohnerzahl im 20. Jahrhundert. Ab den 1970er Jahren flachte das Wachstum jedoch durch zeitweise zwangsverhütende Maßnahmen ab. Seither hält sie sich konstant bei etwa 55.000 Personen – soziale Probleme führen zu vielen Todesfällen sowie Auswanderungen.
Chinesische Fassung der „Abhandlung über die Lamas“ in, einer der Gesetzestexte Qianlongs über den Gebrauch der Goldenen Urne im Lamatempel in Peking
Die Goldene Urne bzw. die Zeremonie der Losziehung aus der Goldenen Urne (chinesisch 金瓶掣签, Pinyin jīnpíng chèqiān; tib. gser bum skrug pa) bezeichnet ein 1792 vom chinesischen Kaiser Qianlong eingeführtes und bis zum Ende der Kaiserzeit eingesetztes Losverfahren zur Bestimmung der Reinkarnationen großer Meister im tibetischen und mongolischen Buddhismus (tibetisch Trülku, mongolisch Qutuqtu, teilweise durch Übersetzung des chinesischen Begriffs huofo auch irreführend[1.1] „lebende Buddhas“ genannt). 1995 griff die Volksrepublik China das Verfahren im Streit um die Nachfolge des verstorbenen 10. Penchen Lama, Thrinle Lhündrub Chökyi Gyeltshen, wieder auf und besteht seitdem in verschiedenen Fällen auf den Gebrauch des Verfahrens, was in den 2010er und -20er Jahren zu Unstimmigkeiten zwischen der chinesischen Regierung und Vertretern des tibetischen Buddhismus geführt hat, unter anderem da die im Exil ansässige tibetische Regierung und der 14. Dalai Lama das Vorgehen ablehnen, die chinesische Regierung aber auf den Gebrauch des Verfahrens besteht.
Die taiwanische Rugby-Union-Nationalmannschaft (chinesisch 中華台北國家美式足球代表隊, Pinyin Zhōnghuá táiběi guójiā měishì zúqiú dàibiǎo duì), von World Rugby als Chinese Taipei geführt, ist die Nationalmannschaft der Republik China auf Taiwan in der Sportart Rugby Union und repräsentiert das Land bei allen Länderspielen (Test Matches) der Männer. Ihre ersten Test Matches bestritt sie als Rugby-Union-Nationalmannschaft der Republik China, aufgrund des internationalen Druckes seitens der Volksrepublik China tritt sie bei internationalen Wettbewerben inzwischen als Rugby-Union-Nationalmannschaft von Chinese Taipei an. Die organisatorische Verantwortung trägt der 1946 gegründete Verband Chinese Taipei Rugby Football Union (CTRFU). Taiwan wird vom Weltverband World Rugby in die dritte Stärkeklasse (third tier) eingeteilt und gilt nach Japan, Hongkong und Südkorea traditionellerweise als eine der stärkeren Nationalmannschaften Asiens.
Der Rugby-Union-Sport in Taiwan geht auf die japanische Besetzung Taiwans zurück und ist seitdem stark von der früheren Kolonialmacht beeinflusst worden. 1969 bestritt Taiwan im Rahmen der ersten Asienmeisterschaft sein erstes Test Match gegen Südkorea. Die Mannschaft errang bei Asienmeisterschaften noch keinen Titel und klassierte sich dreimal auf den dritten Platz.
Gedenksteine für Opfer des Seilbahnunglücks von Cavalese 1976
Bei dem Seilbahnunfall von Cavalese am 9. März 1976 stürzte in den italienischen Alpen eine mit 43 Personen besetzte Kabine der Cermisbahn ab. Mit 42 Toten und einer Schwerverletzten ist dies der bis heute folgenschwerste Unfall einer Luftseilbahn. Unmittelbare Unfallursache waren Beschädigung und Riss des Tragseils infolge einer Fehlbedienung bei einer Betriebsstörung, einem Seilüberschlag. In einer kontroversen mehrjährigen juristischen Aufarbeitung wurden letztlich zwei Mitarbeiter der Cermisbahn wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.
Die Seilbahn wurde wieder aufgebaut. Es kam allerdings im Jahr 1998 durch ein tieffliegendes Militärflugzeug dort zu einem weiteren schweren Unfall.