Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
| Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin | |
|---|---|
Zentralbibliothek der Freien Universität Berlin in der Garystraße 39 | |
| Gründung | 1952 |
| Bestand | über 7.000.000 |
| Bibliothekstyp | Hochschulbibliothek |
| Ort | Berlin |
| Besucheradresse | Garystr. 39, Berlin |
| ISIL | DE-188 |
| Betreiber | Freie Universität Berlin |
| Leitung | Thorsten Meyer |
| Website | www.ub.fu-berlin.de |
Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin umfasst die Zentralbibliothek, mehrere Fachbibliotheken und das Universitätsarchiv. Sie stellt wissenschaftliche Literatur, Informationsressourcen und digitale Infrastrukturen für Forschung, Lehre und Studium bereit.
Die Bestände und elektronischen Ressourcen werden über das Bibliotheksportal Primo nachgewiesen. Zu den zentralen digitalen Angeboten gehören außerdem das institutionelle Repositorium Refubium sowie Dienstleistungen in den Bereichen Open Access, Forschungsdatenmanagement und digitales Publizieren.
Organisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Begriff „Universitätsbibliothek“ bezeichnet alle Bibliotheken der Freien Universität Berlin. Das Gebäude in der Garystraße 39 trägt die Bezeichnung Zentralbibliothek; historisch wurde es ebenfalls Universitätsbibliothek genannt.
Seit den 2000er Jahren wurden zahlreiche Bibliotheksbestände in größeren Fachbibliotheken zusammengeführt.[1] Zu den bekanntesten Bibliotheksgebäuden der Freien Universität zählen die 2005 eröffnete Philologische Bibliothek nach Plänen des Architekten Norman Foster sowie die 2015 eröffnete Campusbibliothek.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Zentralbibliothek wurde am 1. März 1952 unter der Bezeichnung Universitätsbibliothek gegründet.[2] Erster Direktor war der Germanist Wieland Schmidt.
1954 erhielt die Bibliothek einen Neubau in der Garystraße nach Plänen der Architekten Franz-Heinrich Sobotka und Gustav Müller. Die Errichtung des Gebäudes wurden von der Ford Foundation finanziell unterstützt.
Von 1965 bis 1994 war die UB Pflichtexemplarbibliothek für in West-Berlin erschienene Publikationen. Seit den 1990er Jahren prägten Digitalisierung und der Ausbau elektronischer Informationsangebote ihre Entwicklung.
Bestände und Sammlungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Universitätsbibliothek verfügt über Bestände aus allen Fachrichtungen der Freien Universität. Zu den besonderen Sammlungen zählt die „Bibliothek Stein“, deren Grundstock auf den Industriellen und Sozialdemokraten Max Stein zurückgeht. Darüber hinaus wurden mehrere Gelehrtenbibliotheken übernommen, darunter die Nachlässe von Hans Knudsen, Walter Pabst und dem Foto-Journalisten Robert Lebeck.[3]
Von 1965 bis 2020 war die damalige Universitätsbibliothek Dokumentationszentrum für UN-EU-Dokumente.[2]
Digitale Infrastrukturen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die UB betreibt verschiedene digitale Informations- und Forschungsinfrastrukturen: Das Bibliotheksprotal Primo, das Repositorium Refubium, das Interview-Portal Oral-History.Digital, zahlreiche weitere digitale Interviewsammlungen,[4] die Universitätsbibliografie[5] oder das FU-Lexikon[6].
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ulrich Naumann, Doris Fouquet-Plümacher (Hrsg.): Fünfzig Jahre Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin. Universitäts-Bibliothek der Freien Universität, Berlin 2002, ISBN 3-929619-26-1 (elektronischer Zugriff via FU-Dokumentenserver)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Homepage der Universitätsbibliothek
- Bibliotheksportal Primo der FU Berlin
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Projekt 24 in 1. 4. Juni 2015, abgerufen am 12. Juni 2026.
- 1 2 Chronik. 15. Oktober 2024, abgerufen am 12. Juni 2026.
- ↑ Bibliothekssammlungen. 27. Januar 2026, abgerufen am 12. Juni 2026.
- ↑ Interview-Sammlungen, auf fu-berlin.de
- ↑ Die Universitätsbibliografie der Freien Universität Berlin, auf fu-berlin.de
- ↑ FU-Lexikon - das "Who is Who" der Freien Universität Berlin
