Kehlstein
| Kehlstein | ||
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| Ansicht des Kehlsteins mit Kehlsteinhaus aus den Umgäng. Im Hintergrund der Untersberg. | ||
| Höhe | 1879 m ü. NHN | |
| Lage | Bayern, Deutschland | |
| Gebirge | Berchtesgadener Alpen | |
| Koordinaten | 47° 36′ 35″ N, 13° 2′ 45″ O | |
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Der Kehlstein ist ein 1879 m ü. NHN hoher Nebengipfel des Hohen Gölls in den Berchtesgadener Alpen. Bekannt ist der Kehlstein für das 1938 kurz unterhalb seines Gipfels fertiggestellte Kehlsteinhaus.[1]
In alten Quellen finden sich die Namen Goelstein[2], Göhl Stein[3] und Göllstein,[4][5] später Kehl-Stein[6][7] und schließlich Kehlstein.[8]
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Kehlstein gehört zur Gemarkung Eck der Gemeinde Berchtesgaden. Teile der bis kurz unter den Gipfel führenden Kehlsteinstraße liegen im gemeindefreien Gebiet Eck. Dem Kehlstein zugehörig vorgelagert ist wiederum der Salzberg, auf dem sich die Gnotschaften Obersalzberg sowie Untersalzberg I und II verteilen, die seit 1972 Gemeindeteile von Berchtesgaden sind.
Vom Gipfel führt ein Rundweg in Richtung der Mannlköpfe, über die der Mannlgrat-Klettersteig auf den Hohen Göll führt.
Zustieg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Vom Parkplatz Ofnerboden (1150 m ü. NHN) an der Roßfeldhöhenringstraße über die Dalsenwinkelstraße (leichte Wanderung, ca. 2 Stunden), auch für Mountainbike geeignet
- Vom Parkplatz Ofnerboden über den Postensteig (mäßig schwierig)
- Vom Parkplatz Sonneck an der Bergstation der Obersalzbergbahn (leichte Wanderung, ca. 2½ Stunden)
- Von der Scharitzkehlalm über die Ligeretalm (leichte Wanderung, ca. 2 Stunden, nur außerhalb der Busbetriebszeiten!)
Weitere Zugangsmöglichkeiten siehe Kehlsteinstraße mit Kehlsteinlinie sowie dem Kehlsteinlift (Kehlsteinaufzug), der direkt im Vestibül des Kehlsteinhauses endet.
- Ansicht des Göllstocks von Westen mit dem Kehlstein ganz links
- Blick vom Anstieg zum Hohen Göll auf Mannlgrat und Kehlstein
- Gipfel des Kehlsteins mit Panorama-Aussicht zu Watzmann, Hochkalter, Reiter Alm, Lattengebirge und Untersberg (v. l.)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Kehlsteinhaus / Eagle’s Nest, Angaben dazu von Deutsche Bahn AG, Unternehmensbereich Personenverkehr, Marketing eCommerce, online unter dbregiobus-bayern.de.
- ↑ Bayerische Uraufnahme von 1808–1864 (BayernAtlas)
- ↑ Karte von Südwest-Deutschland 1:250.000 von 1860 (BayernAtlas, PDF)
- ↑ Leopold Ziller: Die Bergnamen des Flachgaus und des Tennengaus, PDF, siehe Abschnitt zu Göll mit explizitem Hinweis auf Kehlstein und Göllstein, S. 16 von 53 Seiten in der biogeographischen Datenbank der Zobodat, online unter zobodat.at.
- ↑ Johannes Kühnel: Geologie des Berchtesgadener Salzberges. Schweizerbart, 1929, S. 449 (google.de [abgerufen am 30. Mai 2026]).
- ↑ Karte des Deutschen Reiches 1:100.000 von 1901 (BayernAtlas, PDF)
- ↑ Topographische Karte von Bayern 1:25.000 von 1930 (BayernAtlas, PDF)
- ↑ Topographisches Atlas vom Königreich Bayern 1:50.000 von 1934 (BayernAtlas, PDF). Im Maßstab 1:25.000 wird noch 1960 Kehl-Stein geschrieben, erst in den 1970er-Jahren Kehlstein.
