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Eurovision Song Contest 2009

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
54. Eurovision Song Contest
Datum 12. Mai 2009 (Erstes Halbfinale)
14. Mai 2009 (Zweites Halbfinale)
16. Mai 2009 (Finale)
Austragungsland Russland Russland
Austragungsort Olimpijski, 2010
Olimpijski, Moskau[1]
Austragender Fernsehsender C1R
Moderation Halbfinals: Natalja Wodjanowa & Andrei Malachow
Finale: Alsou & Ivan Urgant
Eröffnungsact Erstes Halbfinale: Geschichte über den Feuervogel & die Tolmatschowa-Schwestern
Zweites Halbfinale: Medley der ESC-Siegertitel des Terem-Quartetts, Russisches Nationalballett Kostroma, Ensemble der russischen Luftwaffe, Show-Ballett Art Dogs
Finale: Cirque du Soleil mit Prodigal Son & Dima Bilan – Believe
Pausenfüller Erstes Halbfinale: Alexandrov Ensemble feat. t.A.T.u. – Not Gonna Get Us
Zweites Halbfinale: Igor Moiseyev Ensemble – Folk Dances from Different Countries
Finale: Fuerza Bruta
Teilnehmende Länder 42
Gewinner Norwegen Norwegen
Siegertitel Alexander Rybak: Fairytale
Zurückkehrende Teilnehmer Slowakei Slowakei
Zurückgezogene Teilnahme Georgien Georgien,
San Marino San Marino
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt an die zehn besten Titel der Abstimmung 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und einen Punkt. Die Abstimmung im Finale fand zu jeweils 50 Prozent per Jury- und Televoting statt, im Semifinale wählten die Televoter neun und die Jurys einen weiteren Finalisten.
◄ Serbien ESC 2008 • Norwegen ESC 2010 ►

Der 54. Eurovision Song Contest fand am 12., 14. und 16. Mai 2009 in Moskau statt.[2] Sieger wurde mit einem damaligen Punkterekord von 387 Punkten der norwegische Beitrag Fairytale von Alexander Rybak.

Austragungsland war erstmals Russland, nachdem der russische Beitrag Believe von Dima Bilan beim 53. Eurovision Song Contest in Belgrad gewonnen hatte.

Obwohl seit 2002 Tradition, verzichtete Moskau darauf, den Wettbewerb unter ein Motto zu stellen. Schon im nächsten Jahr wurde dieser Brauch fortgeführt. Die beiden Halbfinalrunden wurden von dem Moderationspaar Natalja Wodjanowa (Topmodel) und Andrei Malachow (Fernsehmoderator) moderiert. Das Finale wurde von Schauspieler und Moderator Ivan Urgant und der Sängerin und ESC-Teilnehmerin im Jahr 2000 Alsou präsentiert. Damit wurde zum ersten Mal in der Geschichte des ESC in den Halbfinalen ein anderes Moderatorenpaar eingesetzt als in der Endrunde.[3]

Die Olimpijski-Arena in Moskau war der Austragungsort des Eurovision Song Contest 2009. Die Halle fasste für Sport- und Fernsehveranstaltungen 10.000 bis 16.000 Zuschauer und wurde für die Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau gebaut und 2020 abgerissen.

Neue Abstimmungsregel

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In diesem Jahr kamen zum ersten Mal seit 1996 flächendeckend Jurys zum Einsatz. Das Ländervoting setzte sich zu gleichen Teilen aus Zuschauer- und Jurywertung zusammen. Im Halbfinale zählte das Televoting für die ersten neun Plätze. Der 10. Startplatz wurde mittels Wildcard der Jury an das Land vergeben, das die meisten Stimmen der Jury erhalten hat und nicht unter den ersten neun Plätzen im Televoting platziert war.

Jede Jury bestand aus fünf Mitgliedern, die einen beruflichen Bezug zur Musik haben sollten. Sie durften in keiner Form an Wettbewerbstiteln beteiligt sein. Jedes Mitglied erstellte seine persönliche Rangliste nach dem seit 1975 geltenden Muster. Diese Punkte wurden zusammengezählt und so nach demselben System die Jurypunkte ermittelt. Diese Punkte wurden mit denen des Televotings zusammengerechnet.

Die Postkarten werden als kurzes Video vor jedem Auftritt gezeigt. Zu Beginn ist das Modell Xenija Wladimirowna Suchinowa, die 2008 die Wahl zur Miss World gewann, vor einem weißen Hintergrund zu sehen. Die Szene verändert sich zu vereinfachten Darstellungen von Landschaften, Gebäuden und Situationen, die für das anschließend auftretende Land typisch sind. Ausgewählte Darstellungen werden im Anschluss in Form von Pop-Up-Büchern als Krone auf Xenija Suchinowas Kopf gezeigt. Xenija Suchinowa trägt jetzt unterschiedliche Frisuren und verschiedenes Make Up und trägt ein T-Shirt mit den Farben der jeweiligen Nationalflagge.[4]

Am Ende des Videos wird den Zuschauern eine russische Vokabel auf Englisch übersetzt.

Länder, die im Jahr 2009
  • nicht teilnahmen, aber mal teilgenommen hatten
  • teilnahmen
  • im Halbfinale ausschieden
  • Die Aufteilung in die Halbfinale:
  • Teilnehmer des 1. Halbfinals
  • Teilnehmer des 2. Halbfinals
  • Stimmberechtigte Länder im 1. Halbfinale
  • Stimmberechtigte Länder im 2. Halbfinale
  • Anmeldeschluss der Rundfunkanstalten bei der Europäischen Rundfunkunion war der 4. Januar 2009. Die Europäische Rundfunkunion gab allerdings erst am 12. Januar die komplette Teilnehmerliste heraus. Es hätten 43 Länder teilgenommen, was der Teilnehmerzahl des Vorjahres entsprochen hätte. Am 11. März 2009 zog Georgien die Teilnahme jedoch zurück, da Georgien den Liedtext von We don’t wanna put in nicht ändern wollte. Somit waren es 42 Länder, (dadurch ein Land weniger als im Vorjahr) in der Teilnehmerliste, nachdem mehrere Länder ihre verfrühte Absage zurückgezogen hatten. San Marino nahm nicht teil. Als Erklärung nannte San Marino finanzielle Gründe. Die Slowakei war nach elfjähriger Abstinenz wieder dabei.

    Wiederkehrende Interpreten

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    Land Interpret Vorherige(s) Teilnahmejahr(e)
     BelarusPjotr JalfimauBegleitung: 2004
     GriechenlandSakis Rouvas2004
    Alexandros Panayi (Begleitung)1995 für  Zypern • 2000 für  Zypern (als Mitglied von Voice)
    Begleitung: 2005 •• 1989 und 1991 für  Zypern
     IslandFriðrik Ómar (Begleitung)2008 (als Mitglied von Eurobandið)
     MaltaChiara1998 • 2005
     NiederlandeIngrid Simons (Begleitung)2002 für  Belgien (zusammen mit Sergio als Mitglied von The Ladies)
    Begleitung: 1996
     SlowenienMartina MajerleBegleitung: 2007 •• 2003 für  Kroatien • 2008 für  Montenegro
    Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5 Topf 6

    Erstes Halbfinale

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    Das erste Halbfinale fand am 12. Mai 2009 statt.  Deutschland und das  Vereinigte Königreich waren neben den teilnehmenden Ländern dieses Halbfinales abstimmberechtigt.

    Die genauen Platzierungen der einzelnen Länder in den Halbfinalen wurden erst nach dem Finale bekannt gegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte
    1. 12  Island Yohanna Is It True?
    M/T: Óskar Páll Sveinsson, Chris Neil, Tinatin Japaridze
    Englisch Ist es wahr? 174
    2. 9  Türkei Hadise Düm tek tek
    M: Sinan Akçıl; T: Sinan Akçıl, Hadise Açıkgöz, Stefaan Fernande
    Englisch – 172
    3. 18  Bosnien und Herzegowina Regina Bistra voda
    M/T: Aleksandar Čović
    Bosnisch Klares Wasser 125
    4. 5  Schweden Malena Ernman La voix
    M: Fredrik Kempe; T: Fredrik Kempe, Malena Ernman
    Englisch, Französisch Die Stimme 105
    5. 6  Armenien Inga & Anusch
    Ինգա և Անուշ
    Jan Jan
    Ջան ջան
    M: Mane Hakobyan; T: Vardan Zadoyan, Avet Barseghyan
    Englisch, Armenisch Mein Liebster 99
    6. 17  Malta Chiara What if We
    M: Marc Paelinck; T: Gregory Bilsen
    Englisch Was, wenn wir 86
    7. 10  Israel Noa & Mira Awad
    אחינועם ניני ומירה עוואד
    There Must Be Another Way (Einach)
    (There Must Be Another Way (עינייך))
    M/T: Noa, Mira Awad, Gil Dor
    Hebräisch, Arabisch, Englisch Es muss einen anderen Weg geben (Deine Augen) 75
    8. 16  Portugal Flor-de-Lis Todas as ruas do amor
    M: Pedro Marques, Paulo Pereira; T: Pedro Marques
    Portugiesisch All die Straßen der Liebe 70
    9. 14  Rumänien Elena The Balkan Girls
    M: Laurenţiu Duţă, Ovidiu Bistriceanu, Daris Mangal; T: Laurenţiu Duţă, Alexandru Pelin
    Englisch Die Balkan-Mädchen 67
    10. 13  Mazedonien Next Time Nešto što kje ostane
    Нешто што ќе остане
    M: Jovan Jovanov, Damjan Lazarov; T: Elvir Mekic
    Mazedonisch Etwas, das bleibt 45
    11. 1  Montenegro Andrea Demirović
    Андреа Демировић
    Just Get out of My Life
    M: Peter Match; T: Gunter Johansen & Jose Juan Santana odriguez
    Englisch Verschwinde einfach aus meinem Leben 44
    12. 15  Finnland Waldo’s People Lose Control
    M: A. Lehtonen, Karima; T: Waldo, A. Lehtonen, Karima, A. Kratz Gutå
    Englisch Die Kontrolle verlieren 42
    13. 4  Belarus Pjotr Jalfimau
    Пётр Ялфімаў
    Eyes That Never Lie
    M: Pjotr Jalfimau; T: Valery Prokhozhy
    Englisch Augen, die nie lügen 25
    14. 8  Schweiz Lovebugs The Highest Heights
    M: Sieber, Senn, Rechberger, Lovebugs; T: Sieber
    Englisch Die höchsten Höhen 15
    15. 7  Andorra Susanne Georgi La Teva Decisió (Get A Life)
    M: Susanne Georgi, Rune Braager, Lene Dissing, Pernille Georgi, Marcus Winter-John; T: Susanne Georgi, Rune Braager, Lene Dissing, Pernille Georgi, Marcus Winter-John, Josep Roca
    Katalanisch, Englisch Ihre Entscheidung (Holen Sie sich ein Leben) 8
    16. 11  Bulgarien Krassimir Awramow
    Красимир Аврамов
    Illusion
    M: Krassimir Awramow, William Tabanau; T: Krassimir Awramow, William Tabanau, Casie Tabanau
    Englisch Täuschung 7
    17. 3  Belgien Copycat Copycat
    M: Benjamin Schoos; T: Jacques Duvall
    Englisch Nachahmer 1
    18. 2  Tschechien Gipsy.cz Aven Romale
    M/T: Radoslav „Gipsy“ Banga
    Englisch, Romani Komm, Zigeuner 0

    Den zehnten Qualifikationsplatz bestimmte eine Jury. Deren höchstgewertetes Land, das sich nicht unter den ersten neun Plätzen der Televote-Abstimmung befand, in diesem Fall Finnland, erhielt den zehnten Finalplatz, ungeachtet des Televote-Ergebnisses.

    Punktetafel erstes Halbfinale

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    Abstimmungsergebnisse
    Startnr. Land Platz Punkte
    AD

    AM

    BA

    BE

    BG

    BY

    CH

    CZ
    Deutschland
    DE

    FI
    Vereinigtes Königreich
    UK

    IL

    IS

    MK

    ME

    MT
    Portugal
    PT

    RO
    Schweden
    SE

    TR
    Votings
    1 Montenegro11.441510––32–2––1–861––511
    2 Tschechien18.0–––––––––––––––––––0
    3 Belgien17.1–1–––––––––––––––––1
    4 Belarus13.25–4––1–1–4–41621––1–10
    5 Schweden4.1057844–74641077103–884417
    6 Armenien5.99–110810112101510224––851016
    7 Andorra14.8––––––––––––––34––13
    8 Schweiz14.152–2––2––5–––––2–2–6
    9 Türkei2.1725101212126125127126712810512719
    10 Israel7.7587–344545616154–36317
    11 Bulgarien16.7––––––––––––5–––––22
    12 Island1.1741012776127106128124712121012819
    13 Nordmazedonien10.45––8–10–63–––––10––2–67
    14 Rumänien9.67426251––1–28476210–715
    15 Finnland12.423––1–––––4–12–353110–9
    16 Portugal8.7012–362–10272628–––73–13
    17 Malta6.8663583837331055–1664–17
    18 Bosnien und Herzegowina3.125–65758888333101277581218
    • Die wenigsten Gesamt-Votings:  Tschechien – 0
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte:  Tschechien – 0
    • Die meisten Gesamt-Votings:  Island,  Türkei – 19
    • Die meisten Gesamt-Punkte:  Island – 174

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)

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    AnzahlLanderhalten von
    8  TürkeiBelgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Mazedonien, Rumänien, Schweiz, Vereinigtes Königreich
    7  IslandArmenien, Belarus, Finnland, Israel, Malta, Portugal, Schweden
    2  Bosnien und HerzegowinaMontenegro, Türkei
    1  ArmenienTschechische Republik
     FinnlandIsland
     PortugalAndorra

    Zweites Halbfinale

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    Das zweite Halbfinale fand am 14. Mai 2009 statt.  Frankreich und  Spanien waren neben den teilnehmenden Ländern dieses Halbfinales abstimmberechtigt.

    Die genauen Platzierungen der einzelnen Länder in den Halbfinalen wurden erst nach dem Finale bekannt gegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte
    1. 6  Norwegen Alexander Rybak Fairytale
    M/T: Alexander Rybak
    Englisch Märchen 201
    2. 12  Aserbaidschan AySel & Arash
    Aysel & Arəş
    Always
    M: Arash Labaf, Robert Uhlmann, Johan Bejerholm, Marcus Englof, Alex Papaconstantinou; T: Arash Labaf, Robert Uhlmann, Elin Wrethov, Anderz Wrethov
    Englisch Für immer 180
    3. 18  Estland Urban Symphony Rändajad
    M/T: Sven Lõhmus
    Estnisch Reisende 115
    4. 13  Griechenland Sakis Rouvas
    Σάκης Ρουβάς
    This Is Our Night
    M: Dimitris Kontopoulos; T: Graig Porteils, Cameron Giles-Webb
    Englisch Das ist unsere Nacht 110
    5. 15  Moldau Nelly Ciobanu Hora din Moldova
    M: Veaceslav Daniliuc; T: Nelly Ciobanu
    Rumänisch, Englisch Tanz aus Moldau 106
    6. 17 Ukraine Switlana Loboda
    Світлана Лобода
    Be My Valentine! (Anti-Crisis Girl)
    M: Switlana Loboda; T: Yevgeny Matyushenko
    Englisch Sei mein am Valentinstag (Anti-Krisen-Mädchen) 80
    7. 16  Albanien Kejsi Tola Carry Me in Your Dreams
    M: Edmond Zhulali; T: Agim Doçi
    Englisch Trage mich in deinen Träumen 73
    8. 9  Dänemark Brinck Believe Again
    M/T: Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson, Ronan Keating
    Englisch Wieder glauben 69
    9. 14  Litauen Sasha SonLove
    M/T: Sasha Son
    Englisch, Russisch Liebe 66
    10. 4  Serbien Marko Kon & Milaan
    Марко Кон и Милан
    Cipela
    Ципела
    M: Marko Kon, Aleksandar Kobac, Milan Nikolic; T: Marko Kon, Aleksandar Kobac
    Serbisch Der Schuh 60
    11. 2  Irland Sinéad Mulvey & Black Daisy Et Cetera
    M/T: Niall Mooney, Jonas Gladnikoff, Daniele Moretti & Christina Schilling
    Englisch Und so weiter 52
    12. 5  Polen Lidia Kopania I Don’t Wanna Leave
    M/T: Alex Geringas, Bernd Klimpel, Rike Boomgaarden, Dee Adam
    Englisch Ich will nicht gehen 43
    13. 1  Kroatien Igor Cukrov feat. Andrea Lijepa tena
    M: Tonči Huljić; T: Vjekoslava Huljić
    Kroatisch Schöne Tena 33
    14. 7  Zypern Christina Metaxa
    Χριστίνα Μεταξά
    Firefly
    M/T: Nikolas Metaxas
    Englisch Glühwürmchen 32
    15. 11  Ungarn Zoli Ádok Dance with Me
    M: Szabó Zé; T: Jnoffin Kasai
    Englisch Tanz mit mir 16
    16. 10  Slowenien Quartissimo feat. Martina Love Symphony
    M: Andrej Babić, Aleksandar Valenčić; T: Andrej Babić
    Englisch Liebessymphonie 14
    17. 19  Niederlande The Toppers Shine
    M/T: Gordon Heuckeroth
    Englisch Strahlen 11
    18. 8  Slowakei Kamil Mikulčík & Nela Pocisková Leť tmou
    M: Rastislav Dubovský; T: Anna Žigová, Petronela Kolevská
    Slowakisch Durch die Dunkelheit fliegen 8
    19. 3  Lettland Intars Busulis Probka[6]
    Пробка
    M: Karlis Lacis; T: Janis Elsbergs, Sergej Timofejev
    Russisch[6] Stau 7
    • Der ursprüngliche albanische Titel lautete Më merr në ëndërr.
    • Der ursprüngliche litauische Titel lautete Pasiklydęs žmogus.
    • Der ursprüngliche lettische Titel lautete Sastregums.
    • Den zehnten Qualifikationsplatz bestimmte eine Jury. Deren höchstgewertetes Land, das sich nicht unter den ersten neun Plätzen der Televote-Abstimmung befand, in diesem Fall Kroatien, erhielt den zehnten Finalplatz, ungeachtet des Televote-Ergebnisses.

    Punktetafel zweites Halbfinale

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    Abstimmungsergebnisse
    Startnr. Land Platz Punkte
    AL

    AZ

    CY
    Dänemark
    DK

    EE
    Spanien
    ES
    Frankreich
    FR
    Griechenland
    GR

    HR

    HU

    IE

    LT

    LV

    MD
    Niederlande
    NL

    NO

    PL

    RS
    Russland
    RU

    SI

    SK
    Ukraine
    UA
    Votings
    1 Kroatien13.331–2–––––1–––3–––12310–18
    2 Irland11.527––104–1–1–7523433–2––13
    3 Lettland19.7––––1––––––6–––––––––2
    4 Serbien10.60––4––5125122––––62––12––9
    5 Polen12.4361–3––41––103–123–––3612
    6 Norwegen1.201812812121238810812101012108108101021
    7 Zypern14.32––76––12––211––––2––1–8
    8 Slowakei18.84–––––––––1–––––––1–24
    9 Dänemark8.6952384–223753–7121––5––15
    10 Slowenien16.142–––––––7––––––––5–––3
    11 Ungarn15.1638–––3–––––––––––––2–4
    12 Aserbaidschan2.180–10810710761261081286126126121220
    13 Griechenland4.11012412256636–446101210445420
    14 Litauen9.66–615712–––1274–74–5––513
    15 Moldau5.106–77–2876555–241057837818
    16 Albanien7.735–6––510104–––5156–274314
    17 Ukraine6.80–106–310–3–83268––717–614
    18 Estland3.115–35428447481275884618720
    19 Niederlande17.1110––1––––––––––––––––2
    • Die wenigsten Gesamt-Votings:  Lettland,  Niederlande – 2
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte:  Lettland – 7
    • Die meisten Gesamt-Votings:  Norwegen – 21
    • Die meisten Gesamt-Punkte:  Norwegen – 201

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Semifinale)

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    AnzahlLanderhalten von
    6  NorwegenAserbaidschan, Dänemark, Estland, Spanien, Litauen, Niederlande
     AserbaidschanUngarn, Moldawien, Polen, Russland, Slowakei, Ukraine
    3  SerbienFrankreich, Kroatien, Slowenien
    2  GriechenlandAlbanien, Zypern
    1  DänemarkNorwegen
     EstlandLettland
     KroatienSerbien
     LitauenIrland
     ZypernGriechenland

    Das Finale fand am 16. Mai 2009 statt.

     Litauen und  Moldau nahmen nach zwei Jahren,  Malta nach drei Jahren und  Estland nach sechs Jahren wieder am Finale teil. In den beschriebenen Zeiträumen schieden die genannten Länder jeweils bereits im Halbfinale aus.

    Die Großen Vier und das Gastgeberland waren für das Finale automatisch qualifiziert. Die Startnummern wurden jeweils im Anschluss an die beiden Halbfinale auf zwei Pressekonferenzen ausgelost.

    Bei Punktgleichheit entschied die höhere Einzelwertung.

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte Bild
    1. 20  Norwegen Alexander Rybak Fairytale
    M/T: Alexander Rybak
    Englisch Märchen 387 Alexander Rybak
    2. 7  Island Yohanna Is It True?
    M/T: Óskar Páll Sveinsson, Chris Neil, Tinatin Japaridze
    Englisch Ist es wahr? 218 Yohanna
    3. 11  Aserbaidschan AySel & Arash
    Aysel & Arəş
    Always
    M: Arash Labaf, Robert Uhlmann, Johan Bejerholm, Marcus Englof, Alex Papaconstantinou; T: Arash Labaf, Robert Uhlmann, Elin Wrethov, Anderz Wrethov
    Englisch Für immer 207 AySel & Arash
    4. 18  Türkei Hadise Düm tek tek
    M: Sinan Akçıl; T: Sinan Akçıl, Hadise Açıkgöz, Stefaan Fernande
    Englisch – 177 Hadise
    5. 23  Vereinigtes Königreich Jade Ewen It’s My Time
    M/T: Andrew Lloyd Webber, Diane Warren
    Englisch Es ist meine Zeit 173 Jade Ewen
    6. 15  Estland Urban Symphony Rändajad
    M/T: Sven Lõhmus
    Estnisch Reisende 129 Urban Symphony
    7. 8  Griechenland Sakis Rouvas
    Σάκης Ρουβάς
    This Is Our Night
    M: Dimitris Kontopoulos; T: Graig Porteils, Cameron Giles-Webb
    Englisch Das ist unsere Nacht 120 Sakis Rouvas
    8. 3  Frankreich Patricia Kaas Et s’il fallait le faire
    M: Fred Blondin; T: Anse Lazio
    Französisch Und wenn es getan werden musste 107 Patricia Kaas
    9. 12  Bosnien und Herzegowina Regina Bistra voda
    M/T: Aleksandar Čović
    Bosnisch Klares Wasser 106
    10. 9  Armenien Inga & Anusch
    Ինգա և Անուշ
    Jan Jan
    Ջան ջան
    M: Mane Hakobyan; T: Vardan Zadoyan, Avet Barseghyan
    Englisch, Armenisch Mein Liebster 92 Inga & Anusch
    11. 10 Russland Anastasija Prychodko
    Анастасия Приходько
    Mamo
    Мамо
    M: Konstantin Meladzé; T: Konstantin Meladzé, Diana Golde
    Russisch, Ukrainisch Mama 91 Anastasija Prychodko
    12. 21 Ukraine Switlana Loboda
    Світлана Лобода
    Be My Valentine! (Anti-Crisis Girl)
    M: Switlana Loboda; T: Yevgeny Matyushenko
    Englisch Sei mein Valentin (Anti-Krisen-Mädchen) 76 Switlana Loboda
    13. 16  Dänemark Brinck Believe Again
    M/T: Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson, Ronan Keating
    Englisch Wieder glauben 74 Brinck
    14. 13  Moldau Nelly Ciobanu Hora din Moldova
    M: Veaceslav Daniliuc; T: Nelly Ciobanu
    Rumänisch, Englisch Tanz aus Moldau 69 Nelly Ciobanu
    15. 6  Portugal Flor-de-Lis Todas as ruas do amor
    M: Pedro Marques, Paulo Pereira; T: Pedro Marques
    Portugiesisch All die Straßen der Liebe 57 Daniela Varela, Sängerin der Gruppe Flor-de-Lis
    16. 2  Israel Noa & Mira Awad
    אחינועם ניני ומירה עוואד
    There Must Be Another Way (Einach)
    (There Must Be Another Way (עינייך))
    M/T: Noa, Mira Awad, Gil Dor
    Hebräisch, Englisch,
    Arabisch
    Es muss einen anderen Weg geben (Deine Augen) 53 Noa
    17. 19  Albanien Kejsi Tola Carry Me in Your Dreams
    M: Edmond Zhulali; T: Agim Doçi
    Englisch Trage mich in deinen Träumen 48 Kejsi Tola
    18. 5  Kroatien Igor Cukrov feat. Andrea Lijepa tena
    M: Tonči Huljić; T: Vjekoslava Huljić
    Kroatisch Schöne Tena 45 Igor Cukrov
    19. 22  Rumänien Elena The Balkan Girls
    M: Laurenţiu Duţă, Ovidiu Bistriceanu, Daris Mangal; T: Laurenţiu Duţă, Alexandru Pelin
    Englisch Die Balkan-Mädchen 40 Elena
    20. 17  Deutschland Alex Swings Oscar Sings! Miss Kiss Kiss Bang
    M/T: Alex Christensen, Steffen Haefeliger
    Englisch – 35 Alex Swings Oscar Sings!
    21. 4  Schweden Malena Ernman La voix
    M: Fredrik Kempe; T: Fredrik Kempe, Malena Ernman
    Englisch, Französisch Die Stimme 33 Malena Ernman
    22. 14  Malta Chiara What if We
    M: Marc Paelinck; T: Gregory Bilsen
    Englisch Was, wenn wir 31 Chiara Siracusa
    23. 1  Litauen Sasha Son Love
    M/T: Sasha Son
    Englisch, Russisch Liebe 23 Sasha Son (Mitte)
    24. 25  Spanien Soraya La noche es para mí (The Night Is for Me)
    M: Jason Gill, Dimitri Stassos, Irini Michas; T: Felipe Pedroso
    Spanisch, Englisch Die Nacht ist für mich 23
    25. 24  Finnland Waldo’s People Lose Control
    M: A. Lehtonen, Karima; T: Waldo, A. Lehtonen, Karima, A. Kratz Gutå
    Englisch Die Kontrolle verlieren 22 Waldo’s People

    Punktevergabe Finale

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    Land Abstimmungsergebnisse
    Punkte Spanien
    ES

    BE

    BY

    MT
    Deutschland
    DE

    CZ
    Schweden
    SE

    IS
    Frankreich
    FR

    IL
    Russland
    RU

    LV

    ME

    AD

    FI

    CH

    BG

    LT
    Vereinigtes Königreich
    UK

    MK

    SK
    Griechenland
    GR

    BA
    Ukraine
    UA

    TR

    AL

    RS

    CY

    PL
    Niederlande
    NL

    EE

    HR
    Portugal
    PT

    RO

    IE
    Dänemark
    DK

    MD

    SI

    AM

    HU a

    AZ

    NO b
    Votings
     Litauen 23–––––––––––7––––14–––––––––––2–––71––––1–7
     Israel 53–8–––4––10––47–1––––5–81––––––5–––––––––––10
     Frankreich 107317–3––651051347–61––663–23––6––––32–76––125
     Schweden 33–––4––32––––27––––––––––1––––6––––4–––––49
     Kroatien 45–––––––1––––8––––––4–212–––5–––––––26––5–9
     Portugal 5786–––7–77––––6–10––––2–1–––––––3––––––––––10
     Island 218––2127210–103858105588264––26–5178281012103557–1234
     Griechenland 12015576–2–––4–2––212–5––5––12612–1–7–8–––4104––21
     Armenien 92471––1235685–––1–6––13––26––425––47–––––––20
    Russland 91––8–58–––76–––––7–––––84––13–10–––––6–12–6–14
     Aserbaidschan 207–3101–108–16746–2–85334831012448610710–4–81011101034
     Bosnien und Herzegowina 106––––2–52––––12–644––108––8512––4–12–––––10––2–16
     Moldau 6954–––––––11––––––––––––77–––5––31212–––2–7313
     Malta 31–––4––––––1–13––16–––––––7––––––35–––––––9
     Estland 129––4–1–710––810––12––10––125–4–––38–6–1657––64–20
     Dänemark 74–––6–––45––3–5–––2–––––5––167––––2458–3–816
     Deutschland 35–2–––––3–––––––––7–––2–13–––2––1–17–––––611
     Türkei 177212–51016–123––3–51210–1212–37–10–––8–136–6––4512726
     Albanien 48––––––1–––––7––6–––7–7––10––––15–––––2–2––10
     Norwegen 38712101281231212812121210108821210810101012371010121212855812812812841
    Ukraine 766–62–5–––22––––––42–1––––––10–––6–––4–3810516
     Rumänien 407––––––––––––––––––5––––5–22––––22–12–––3–9
     Vereinigtes Königreich 17310–31086––4462–4––73671246–88743–410–1031371–231
     Finnland 22–––3––48–––––––3–––––––––––––4–––––––––––5
     Spanien 23––––––––––––12–3–––––1––––––––––7–––––––––4
    Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.
    Karte der Punktevergabe für den Siegertitel aus Norwegen nach Ländern
    a 
    Aufgrund eines technischen Fehlers in Ungarn konnten nur die per SMS abgegebenen Stimmen registriert werden.
    b 
    Während der Abstimmung trat ein technisches Problem mit dem norwegischen Telefonisten auf. Als Ergebnis stimmte Norwegen nur mit Hilfe der Juryabstimmung.

    In der Tabelle sind die niedrigsten (Hintergrund rot) und höchsten (Hintergrund grün) Gesamtwerte gekennzeichnet.

    • Die wenigsten Jury-Punkte:  Spanien – 9
    • Die wenigsten Televoting-Punkte:  Israel – 15
    • Die wenigsten Gesamt-Votings:  Spanien – 4
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte:  Finnland – 22
    • Die meisten Jury-Punkte:  Norwegen – 312
    • Die meisten Televoting-Punkte:  Norwegen – 378
    • Die meisten Gesamt-Votings:  Norwegen – 41
    • Die meisten Gesamt-Punkte:  Norwegen – 387

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

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    Anzahl Land erhalten von
    16  NorwegenBelarus, Dänemark, Deutschland, Estland, Island, Israel, Lettland, Litauen, Niederlande, Polen, Russland, Slowenien, Spanien, Schweden, Ukraine, Ungarn
    6  TürkeiAserbaidschan, Belgien, Frankreich, Mazedonien, Schweiz, Vereinigtes Königreich
    3  Bosnien und HerzegowinaKroatien, Montenegro, Serbien
     GriechenlandAlbanien, Bulgarien, Zypern
     IslandIrland, Malta, Norwegen
    2  EstlandFinnland, Slowakei
     MoldauPortugal, Rumänien
    1  ArmenienTschechische Republik
     AserbaidschanTürkei
     KroatienBosnien und Herzegowina
     RumänienMoldau
    RusslandArmenien
     SpanienAndorra
     Vereinigtes KönigreichGriechenland

    Split-Ergebnisse zwischen Jury- und Televoting

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    Folgende Resultate hätte es bei reiner Jury- oder Zuschauerabstimmung gegeben:

    Finale
    Platz Televoting[7] Punkte Jury[8] Punkte
    1.  Norwegen 378  Norwegen 312
    2.  Aserbaidschan 253  Island 260
    3.  Türkei 203  Vereinigtes Königreich 223
    4.  Island 173  Frankreich 164
    5.  Griechenland 151  Estland 124
    6.  Estland 129  Dänemark 120
    7.  Bosnien und Herzegowina 124  Türkei 114
    8. Russland 118  Aserbaidschan 112
    9.  Armenien 111  Israel 107
    10.  Vereinigtes Königreich 105  Moldau 93
    11.  Albanien 81  Griechenland 93
    12. Ukraine 70  Bosnien und Herzegowina 90
    13.  Moldau 66  Malta 87
    14.  Rumänien 64  Deutschland 73
    15.  Schweden 59  Armenien 71
    16.  Kroatien 55 Ukraine 68
    17.  Frankreich 54 Russland 67
    18.  Portugal 45  Portugal 64
    19.  Dänemark 40  Kroatien 58
    20.  Litauen 38  Litauen 31
    21.  Spanien 38  Rumänien 31
    22.  Finnland 30  Schweden 27
    23.  Deutschland 18  Albanien 26
    24.  Malta 18  Finnland 12
    25.  Israel 15  Spanien 9

    Die Punktesprecher geben die Ergebnisse der Juryabstimmung ihrer Länder bekannt. Folgende Reihenfolge wurde durch die EBU festgelegt.

    Nr.LandPunktesprecherAnmerkungen
    1 SpanienIñaki del Moral–
    2 BelgienMaureen LouysPunktesprecherin 2007
    3 BelarusEkaterina Litvinova–
    4 MaltaPauline Agius–
    5 DeutschlandThomas AndersPunktesprecher 2004, Teilnehmer am deutschen Vorentscheid 2006
    6 TschechienPetra ŠubrtováPunktesprecherin 2008
    7 SchwedenSarah Dawn Finer–
    8 IslandÞóra Tómasdóttir–
    9 FrankreichYann Renoard–
    10 IsraelOfer Nachshon–
    11 RusslandIngeborga Dapkūnaitė–
    12 LettlandRoberto MeloniTeilnehmer 2007 (als Teil von Bonaparti.lv) und 2008 (als Teil von Pirates of the Sea)
    13 MontenegroJovana Vukčević–
    14 AndorraBrigits García–
    15 FinnlandJari SillanpääTeilnehmer 2004, Punktesprecher 2005
    16 SchweizCécile BählerPunktesprecherin 2005 und 2008
    17 BulgarienYoanna DragnevaTeilnehmerin 2008
    18 LitauenIgnas Krupavičius–
    19 Vereinigtes KönigreichDuncan JamesTeilnehmer 2011 als Teil von Blue
    20 MazedonienFrosina Josifovska–
    21 SlowakeiĽubomír Bajaník–
    22 GriechenlandAlexis KostalasPunktesprecher 1998 und seit 2001
    23 Bosnien und HerzegowinaElvir Laković LakaTeilnehmer 2008
    24 UkraineMarysya HorobetsPunktesprecherin 2008
    25 TürkeiMeltem Ersan YazganPunktesprecherin seit 2001
    26 AlbanienLeon MenkshiPunktesprecher 2006 bis 2008
    27 SerbienJovana JankovićModeratorin 2008, Punktesprecherin 2006
    28 ZypernSophia Paraskeva–
    29 PolenRadosław BrzózkaPunktesprecher 2008
    30 NiederlandeYolanthe Cabau van Kasbergen–
    31 EstlandLaura PõldvereTeilnehmerin 2005 und 2017, Punktesprecherin 2007
    32 KroatienMila HorvatPunktesprecherin 2006
    33 PortugalHelena Coelho–
    34 RumänienAlina SorescuPunktesprecherin 2008
    35 IrlandDerek MooneyPunktesprecher 2000
    36 DänemarkFelix Smith–
    37 MoldauSandu Leancă–
    38 SlowenienPeter PolesPunktesprecher 2003 und 2004, 2006 bis 2008
    39 ArmenienSirushoTeilnehmerin 2008, Punktesprecherin 2007
    40 UngarnÉva NovodomszkyPunktesprecherin 2007 und 2008
    41 AserbaidschanHusniyya Maharramova–
    42 NorwegenStian Barsnes-SimonsenPunktesprecher 2008

    Marcel-Bezençon-Preis

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    Der Künstler-Preis wurde zum letzten Mal von ehemaligen Siegern gewählt. Die Preisträger des Marcel-Bezençon-Preises waren:

    • Presse-Preis für den besten Song –  Norwegen – Fairytale – Alexander Rybak
    • Künstler-Preis für den besten Interpreten –  Frankreich – Patricia Kaas – Et s’il fallait le fair
    • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text –  Bosnien und Herzegowina – Aleksandar Čović (m & t) – Bistra voda – Regina

    Rückkehr der Slowakei

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    Die Slowakei nahm zum ersten Mal seit 1998 wieder teil. Bereits im vorigen Jahr hatte die Slowakei Interesse an einer Teilnahme gezeigt, wie auch in den Jahren seit 1998. Man konnte jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht teilnehmen; 2008 zum Beispiel musste STV hohe Auslagen für die Übertragung der Olympischen Spiele zahlen.

    Boykottplanungen im Vorfeld

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    Aufgrund des russischen Vorgehens während des Kaukasuskrieg 2008 gab es in vielen Ländern – vor allem in Osteuropa – Überlegungen, den Wettbewerb deswegen zu boykottieren. Zu diesen Ländern gehörten:

    Von der estnischen Kulturministerin, Laine Jänes, kam die Anregung, den Contest zusammen mit Lettland und Litauen zu boykottieren. Litauen hielt sich den Boykott als Option offen, falls der Konflikt im Kaukasus weiter andauern sollte. In Lettland waren aber sowohl das Staatsfernsehen Latvijas Televīzija als auch der bedeutende Komponist und frühere lettische Kulturminister Raimonds Pauls gegen einen Rückzug. Schließlich bestätigte LTV seine Teilnahme am Wettbewerb in Moskau.

    Auch das estnische Fernsehen ETV bestätigte seine Teilnahme am Contest, nachdem sich in einer Umfrage 66 % der Esten für eine Teilnahme ausgesprochen haben. Am 31. Oktober zog schließlich auch das litauische Fernsehen, LRT, nach.

    Teilnahme Lettlands

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    Nach der Teilnahmebestätigung des lettischen Fernsehens plante man den Vorentscheid Eirodziesma 2009 (dt. „Eurolied“). Bis zum 30. November konnten Beiträge eingereicht werden, und am 9. Dezember wurden die 21 Teilnehmer veröffentlicht.

    Aufgrund starker Haushaltskürzungen seitens der lettischen Regierung am Staatssender LTV in Höhe von drei Millionen Euro zog Lettland seine Zusage kurzfristig zurück. Am 12. Januar meldete es sich wieder an. Auch ein nationales Finale wurde initiiert, da genug Sponsoren investierten.

    Teilnahme Georgiens

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    Georgien meldete den Titel We Don’t Wanna Put In der Band „Stephane & 3G“ zum Wettbewerb an. Aufgrund des provokativen Textes gegen Russlands Ministerpräsidenten Putin wurde Georgien aufgefordert, diesen zu ändern. Weil Georgien dazu nicht bereit war, zog es stattdessen seinen Beitrag zurück und war nicht stimmberechtigt (anders als Serbien-Montenegro 2006).[9]

    Auflösung von Slavic Pride

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    Am 16. Mai um 10:50 Uhr wurde der „Slavic Pride 2009“, eine friedliche Demonstration für die Achtung der Rechte Homosexueller, Bisexueller und Transsexueller (LGBT), die die Öffentlichkeit des Eurovision Song Contest nutzen wollten, um auf ihre Unterdrückung aufmerksam zu machen, gewaltsam beendet und 40 Teilnehmer festgenommen, darunter die Menschenrechtsaktivisten Nikolai Alexejew und Peter Tatchell. Weitere Personen, die anwesenden Journalisten Interviews geben wollten, wurden ebenfalls festgenommen. Zusätzlich wurden an anderen Orten, wo die Demonstration ursprünglich stattfinden sollte, Gegendemonstranten festgenommen, um dort die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Laut Interfax wurden insgesamt 71 Menschen festgenommen. Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete, dass auch Journalisten, die von den Vorfällen berichten wollten, mit Verhaftungen bedroht wurden und mit Gewalt vertrieben wurden.

    Das niederländische Fernsehen erwog, wegen dieser Verletzungen von Grundrechten wie Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit, aus der Übertragung des Eurovision Song Contest auszusteigen.

    Politiker wie der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck und Künstler wie Guildo Horn verurteilten das Vorgehen des russischen Staates.

    Nationale Vorentscheidungen

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    •  Albanien: Bis zum 18. Oktober konnten interessierte albanische Künstler ihre Titelvorschläge für das Festivali i Këngës einreichen, am 19. und 20. Dezember wurden in zwei Halbfinalen die Kandidaten für die Endrunde am 21. Dezember bestimmt. Ausgewählt wurde Kejsi Tola.
    •  Andorra: Andorra suchte seinen Interpreten in einer Finalrunde mit drei Beiträgen aus. Die Komponisten mussten die andorranische Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Wohnsitz in Andorra vorweisen. Erwünscht waren vorrangig Songs in Katalanischer Sprache.[10]
    •  Armenien: Das armenische Fernsehen führte einen öffentlichen Vorentscheid durch.[11]
    •  Aserbaidschan: In Aserbaidschan wurden interne Castings abgehalten, um geeignete Teilnehmer für den Eurovision Song Contest zu finden.[12]
    •  Belarus: Die belarussische Vorentscheidung trug erneut den Titel Eurofest. 15 Teilnehmer wurden von einer Jury intern ausgewählt, die dann in einem Semifinale gegeneinander antraten. Zwei dieser Interpreten qualifizierten sich durch Juryentscheid für das Finale. Wäre der Favorit des Televotings ein anderer gewesen, wäre dieser als dritter Teilnehmer ins Finale eingezogen. Der Sieger wurde anschließend erneut durch eine Jury ermittelt.[13]
    •  Belgien: In Belgien vollzog der wallonische Fernsehsender eine interne Wahl. Das System wurde von RTBF auch 2007 angewendet.
    •  Bulgarien: Siehe: Be A Star
    •  Bosnien und Herzegowina: Bosnien vollzog in diesem Jahr eine interne Wahl. Der Sieger wurde in der Show BH Eursong 2009 vorgestellt.
    •  Dänemark: Siehe: Dansk Melodi Grand Prix 2009
    •  Deutschland: Erstmals seit Verliebt in Dich von Stone & Stone aus 1995 gab es in Deutschland wieder eine interne Wahl und damit keinen im Fernsehen übertragenen Vorentscheid. Dies gab der NDR am 16. Dezember bekannt. Teilnahmebedingung war unter anderem, dass die Autoren/Komponisten bereits in den offiziellen Charts vertreten waren, außerdem wurde die Mitgliedschaft in der GEMA oder einer vergleichbaren Gesellschaft vorausgesetzt. Die Interpreten mussten „in Gesang und Bühnenpräsentation unter Live-Bedingungen sicher und erfahren“ sein.[14] Der Beitrag wurde intern von einer fünfköpfigen Jury der ARD ausgewählt, der unter anderem Guildo Horn, der Deutschland 1998 beim ESC vertreten hatte, Sylvia Kollek, in der Vergangenheit Jurorin bei Deutschland sucht den Superstar, und Radio- und Fernsehmoderator Peter Urban, der in den vergangenen Jahren den Eurovision Song Contest für das deutsche Fernsehen kommentiert hatte, angehörten. Das Ergebnis wurde am Montag, den 9. Februar, verkündet.[15]
    •  Estland: Der estnische Vorentscheid Eesti Laul 2009 fand am 9. März 2009 statt. In dem Vorentscheid konkurrierten zehn Beiträge um das Ticket nach Moskau, die am 11. Dezember bekannt gegeben wurden. Neu war, dass sich Künstler einfach bewerben konnten und nicht von ETV ausgewählt wurden.
    •  Finnland: Der finnische Vorentscheid Euroviisut 2009 bestand aus drei Halbfinalen zu je vier Künstlern, einer Second-Chance-Runde und einem Finale. Die Halbfinale wurden am 9., 16. und am 23. Januar abgehalten. Die Second Chance und das Finale fanden beide am 31. Januar 2009 statt. Aus den Semifinals qualifizierten sich je zwei Songs direkt fürs Finale, die anderen zwei für die Second Chance, aus der sich auch zwei qualifizierten.
    •  Frankreich: In Frankreich gab es wie in den Jahren zuvor vom Sender France Télévisions eine interne Wahl. Eine Bedingung war dieses Jahr, im Gegensatz zum letzten Song Contest, dass das Lied in Französischer Sprache gesungen werden musste.
    •  Griechenland: ERT hat Sakis Rouvas auserwählt, Griechenland zu vertreten. Sein Song This Is Our Night wurde in einer Vorentscheidung gewählt, die von den Maggira Sisters moderiert wurde.
    •  Irland: In Irland gab es am 22. Februar ein Finale.
    •  Island: In Island gab es wie in den Jahren zuvor den Vorentscheid Söngvakeppni Sjónvarpsins. Er wurde vom Januar bis Februar 2009 ausgetragen. Es gab zwei Halbfinalrunden und eine Finalrunde.
    •  Kroatien: Der kroatische Vorentscheid Dora bestand aus einem Halbfinale mit 14 Liedern am 27. Februar und einem Finale mit 16 Liedern (10 Halbfinallieder und 6 Jurylieder) am 28. Februar. Austragungsort war Opatija.
    •  Lettland: Der lettische Teilnehmer wurde durch den Vorentscheid Eirodziesma 2009 ausgesucht. Es gab ein Halbfinale am 27. Februar mit 20 Teilnehmer, bei dem 10 Lieder durch ein Televoting ins Finale am 28. Februar kamen. Dort wurde durch eine Kombination von Jury und Televoting die drei Teilnehmer fürs Superfinale ausgesucht. Dieses Superfinale wurde ausschließlich durch die Zuschauer entschieden.
    •  Litauen: Der litauische Vorentscheid Lietuvos danų daina bestand aus mehreren Halbfinalrunden und einem Finale.
    •  Malta: Wegen der mageren Resultate der letzten Jahre (2006 letzter Platz, 2007 und 2008 keine Qualifikation für das Finale) hat man die Verantwortung dem Maltasongboard entzogen und einem vierköpfigen Komitee übertragen. Dieses hat einen teilweise neuen Vorentscheid konzipiert: Zwischen dem 8. November und dem 19. Januar wurden die 80 zuvor ausgewählten Songs vorgestellt. Von diesen 80 Titeln wurden von einer Jury 15 Titel ausgewählt, die ins Finale kamen. Fünf weitere Titel bestimmten die Televoter. Im Finale bestimmte eine Jury drei dieser 20 Titel für das Superfinale. Dort wurde per Televoting der maltesische Kandidat für Moskau bestimmt.
    •  Mazedonien: Mazedonien ermittelte seinen Vertreter durch den Vorentscheid Skopje Fest. Es fanden zwei Halbfinale am 19. und am 20. Februar statt. Die ersten acht Songs jedes Halbfinales kamen ins Finale. Entschieden wurde per Jury und Televoting.
    •  Moldau: Moldau veranstaltete am 14. Februar ein nationales Finale mit 20 Songs. Der Sieger wurde durch eine Kombination von einer Jury des Senders, einer Jury aus moldawischen Musik-Experten und einem Televoting.
    •  Montenegro: Montenegro wählte ein neues System für den Teilnehmer 2009 aus. Sie hatten eine interne Wahl. Am 23. Januar gab der Sender RTCG bekannt, dass Andrea Demirović mit dem Lied Just Get out of My Life für Montenegro antritt.
    •  Niederlande: In den Niederlanden gab es eine interne Auswahl. Zwischenzeitlich hatten niederländische Fans eine Plattform, die Eurovisie Platform gegründet, die den Zweck hatte, NOS zu helfen, den geeigneten Kandidaten zu finden. NOS wählte aber keinen Teilnehmer aus dieser „Platform“ aus, sondern entschied sich für De Toppers. Am 1. Februar 2009 fand die Songauswahl statt.
    •  Norwegen: In Norwegen gab es erneut den Vorentscheid Melodi Grand Prix. Dort gab es drei Halbfinal-, eine Second-Chance- und eine Finalrunde. Eine Besonderheit war, dass 50 % aller Songwriter Norweger sein mussten.
    •  Polen: Polen wählte seinen Teilnehmer durch den Vorentscheid Piosenka dla Europy aus.
    •  Portugal: Siehe: Festival da Canção 2009
    •  Rumänien: In Rumänien wurde der Vertreter für den Eurovision Song Contest durch die Selecţia Naţională ermittelt. 12 Kandidaten aus zwei Halbfinalen traten im Finale am 31. Januar 2009 gegeneinander an. Zur Vorentscheidung waren nur rumänische Komponisten zugelassen.[16]
    • Russland: Der russische Sender Channel One wählte intern die 15 Teilnehmer für das Finale am 7. März. Dort wählte das Publikum die drei Teilnehmer fürs Superfinale, was von einer elfköpfigen Jury gewählt wurde.
    •  Schweden: Schweden hat, wie in den Jahren zuvor, den Teilnehmer im Melodifestivalen ausgesucht. Es gab vier Halbfinalrunden, eine Zweite-Chance-Runde und das Finale, die in verschiedenen Städten des ganzen Landes durchgeführt wurden. Als Neuerung gegenüber früheren Jahren gab es 2009 erstmals schon in den Halbfinalrunden ein K.o.-System, bei dem je zwei Lieder gegeneinander antraten. Der jeweilige Sieger einer Paarung zog direkt ins Finale ein, der Unterlegene landete in der Zweite-Chance-Runde.[17]
    •  Schweiz: In der Schweiz stellte der Schweizer Sender SF 1 im Oktober den intern ausgewählten Interpreten vor. Titelvorschläge kamen unter anderem von Emel, Gimma und der Popstars-Kandidatin Arjeta Zuta.
    •  Serbien: Serbien zog wie 2007 und 2008 den Sieger des serbischen Musikfestivals Beovizija als Teilnehmer heran. Gesungen wurde auf Serbisch.
    •  Slowakei: Die Slowakei suchte ihren Repräsentanten durch ein Finale am 8. März aus.
    •  Slowenien: Der slowenische Vorentscheid EMA fand im Februar 2009 statt. 14 Teilnehmer traten im Halbfinale gegeneinander an, acht von ihnen qualifizierten sich für die Endrunde. Im Finale kamen sechs Beiträge von Komponisten hinzu, die vom slowenischen Fernsehen direkt für das Finale gesetzt wurden. Der Sieger wurde durch einen Mix aus Tele- und Juryvoting ermittelt.[18]
    •  Spanien: Der spanische Vorentscheid hatte den Namen Eurovision 2009: El retorno („die Rückkehr“). Interpreten konnten ihre Lieder auf der MySpace-Seite des spanischen Senders TVE veröffentlichen. Lieder konnten 10 Kategorien zugeordnet werden: Pop-Rock, Balladen, Metal, Electronic, Latin, Hip-Hop, Indie, Flamenco, R&B und Andere. Aus jeder Kategorie wurden fünf Lieder von einer Jury ausgewählt und nahmen an einem der drei Halbfinale teil. Die besten fünf Lieder aus jedem Halbfinale kamen ins Finale. Entschieden wurde per Televoting und Jury.
    •  Tschechien: Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Česká televize wählte in einer internen Wahl Gipsy.cz zum diesjährigen Repräsentanten Tschechiens. Die Zuschauer konnten in einer Abstimmung per SMS im Zeitraum vom 1. bis zum 14. März entscheiden, mit welchem Lied Gipsy.cz antreten soll. Zur Wahl standen die beiden Titel Do You Wanna und Aven Romale.[19]
    •  Türkei: Der türkische Sender TRT vollzog in diesem Jahr eine interne Wahl und wählte Hadise als Repräsentantin aus.
    • Ukraine: Eine Jury und das Telefonpublikum entschieden sich im Februar 2009 aus 15 Finalisten für Switlana Loboda.
    •  Ungarn: Ungarn vollzog in diesem Jahr eine interne Wahl. Erst der dritte ausgewählte Song fuhr nach Moskau.
    •  Vereinigtes Königreich: Beim britischen Vorentscheid Your Country Needs You nahmen sechs Kandidaten teil, die von Andrew Lloyd Webber und weiteren Musikexperten ausgewählt wurden. Der Sieger wurde durch Televoting ermittelt und sang einen Song aus der Feder von Andrew Lloyd Webber beim Eurovision Song Contest. Moderiert wurde der Vorentscheid von Eurovision-Dance-Contest-Moderator Graham Norton.[20] Der Siegertitel wurde auf Englisch gesungen.
    •  Zypern: In Zypern gab es am 31. Januar ein Finale mit zehn Songs. Entschieden wurde per Televoting. Insgesamt wurden 70 Beiträge beim zypriotischen Fernsehen eingereicht.[21]
    • Mit 387 Punkten und einer Differenz von 169 Punkten zum Zweitplatzierten ist der norwegische Beitrag der erfolgreichste der bisherigen Geschichte des Eurovision Song Contest. Darüber hinaus ist Fairytale seit 2004 der erste Song beziehungsweise seit 1997 der erste Siegertitel, der aus allen abstimmungsberechtigten Ländern Punkte erhielt.
    • In den Semifinalen wurden die Briefumschläge mit den Namen der für das Finale qualifizierten Länder erstmals virtuell gezogen und nicht mehr, wie in den Jahren zuvor, mittels richtiger Briefumschläge.
    • Svante Stockselius sagte, dass es für weitere Regeländerungen noch zu früh sei und deshalb auch die BIG-4-Regel weiterhin bestehen bleibe.[22]
    • Die ARD musste auf Peter Urban als Kommentator verzichten. Stattdessen kommentierte hr3-Hörfunkmoderator Tim Frühling sowohl die Halbfinale als auch das Finale.[23]
    • Terry Wogan kommentierte für die BBC seit diesem Jahr nach 38 Jahren nicht mehr das Finale. Graham Norton übernahm den Posten.
    • Thomas Anders löste Thomas Hermanns als Verkünder der Punktewertungen aus Deutschland ab.[24]
    • Der ORF übertrug am Finaltag erst ab 23 Uhr live die Punktevergabe und zeigte danach ab 0.20 Uhr die Beiträge der teilnehmenden Länder. Begründet wurde dieses Verhalten mit dem gleichzeitigen Stattfinden der „Life-Ball“-Eröffnung, die man dem ESC vorzog. Auch beide Halbfinale wurden nicht live, sondern zeitversetzt nach 0 Uhr am jeweiligen Tag übertragen.[25]
    • Das zweite Halbfinale, in dem Spanien stimmberechtigt war, wurde vom spanischen Fernsehsender TVE nicht übertragen, was gegen die Regeln der EBU verstößt. Statt des Televotings wurde die Wertung der Back-up-Jury durchgegeben.[26] Die Stimmberechtigung im zweiten Halbfinale erhielt Spanien aber erst kurz vor dem Wettbewerb. Ursprünglich war man in das erste Halbfinale eingeteilt worden, was TVE als ungünstig empfand, da Andorra und Portugal in diesem teilnahmen und man im eigenen Interesse die Nachbarschaftsabstimmung unter diesen Ländern eindämmen wollte.
    • In Aserbaidschan wurden während des armenischen ESC-Beitrags Störsignale über den Sender geschickt, die Telefonnummern für den armenischen Beitrag waren gesperrt, so dass man aus Aserbaidschan nicht für diesen abstimmen konnte. Außerdem wurden während der Punkteverkündung Teile des Bildschirms verdunkelt, so dass die Punktevergabe für Armenien nicht verfolgt werden konnte. Das Ausblenden anderer Teilnehmer beim ESC ist laut Regelwerk den teilnehmenden Staaten verboten.[27]
    • Die armenische Punkteansagerin Siruscho, die im Vorjahr mit dem Beitrag Qele Qele am Song Contest teilgenommen hatte, hielt beim Vorlesen der Punkte ein Klemmbrett in die Kamera, auf dessen Rückseite das Monument Tatik Papik zu sehen war;[27] auch im Hintergrund war eine Abbildung davon zu sehen. Dieses steinerne Monument in Stepanakert gilt als Symbol der De-facto-Unabhängigkeit der Republik Bergkarabach.[28]
    • Mit Kosten von etwa 42 Millionen Euro war die Veranstaltung der bisher teuerste Eurovision Song Contest.[29][30]
    • Die für das Vereinigte Königreich gestartete Jade Ewen wurde nach dem Contest zum neuen Bandmitglied der Sugababes.
    • Zum ersten Mal seit 2000 gewann mit Norwegen ein Land, das bereits beim Wettbewerb gewonnen hatte (1985 und 1995).

    Fernsehübertragungen in teilnehmenden deutschsprachigen Ländern

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    Das erste Halbfinale, in dem Deutschland stimmberechtigt und die Schweiz antreten musste, wurde in Deutschland auf dem Sender Phoenix und in der Schweiz auf dem Sender SF zwei live um 21.00 Uhr übertragen. Das zweite Halbfinale wurde von keinem Sender in der Schweiz gezeigt und in Deutschland wie letztes Jahr nur zeitversetzt um 23.00 Uhr auf NDR und um 0.05 Uhr auf hr Fernsehen. Das Finale wurde in Deutschland auf Das Erste live um 21.00 Uhr übertragen und in der Schweiz auf SF zwei um ebenfalls 21.00 Uhr übertragen.

    Commons: Eurovision Song Contest 2009 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

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    1. ↑ Bekanntgabe der Gastgeberstadt und Halle
    2. ↑ Gavin Murray: Final on May 16th. Eurovision 2009: Provisional dates announced. 21. Mai 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. Mai 2009; abgerufen am 10. Mai 2015.
    3. ↑ Rekordverdächtig: Vier Moderatoren für Moskau. NDR, 7. Mai 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. Mai 2009; abgerufen am 10. Mai 2015.
    4. ↑ Pre-Song Postcards. Abgerufen am 18. März 2023 (englisch).
    5. ↑ Auf die Aufforderung seitens der EBU hin, den Liedtext an den bemängelten Stellen umzuschreiben oder einen neuen Beitrag zu entsenden, bekundeten die georgischen Verantwortlichen erneut, sich vom Wettbewerb zurückzuziehen. Eurovision-Portal des NDR: Georgien verzichtet auf Teilnahme beim ESC. 11. März 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2009; abgerufen am 10. Mai 2015.
    6. 1 2 Irving Wolther: Ein RU für ein LV vormachen. NDR, 2. März 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2009; abgerufen am 10. Mai 2015.
    7. ↑ Results Televoting only (Memento vom 6. August 2009 im Internet Archive; PDF)
    8. ↑ Results Jury only (Memento vom 6. August 2009 im Internet Archive; PDF)
    9. ↑ Georgien fährt nicht nach Moskau. In: Kölner Stadtanzeiger. Aktualisiert am 17. März 2009.
    10. ↑ eurofire.blog.de: Andorra: Projekt Eurovision 2009 (Memento vom 9. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    11. ↑ eurofire.blog.de: News-Splitter (173) – Häppchen vom Eurovision Song Contest (Memento vom 16. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    12. ↑ eurofire.blog.de: Abgeschottete Castings im Kaukasus (Memento vom 13. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    13. ↑ eurofire.blog.de: Weißrussland: Lieder gesucht (Memento vom 8. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    14. ↑ Eurovision Song Contest 2009: Deutsche Teilnahmebedingungen für das Internationale Finale in Moskau am 16. Mai 2009. (PDF; 87 kB) 15. Dezember 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2009; abgerufen am 10. Mai 2015.
    15. ↑ Direktkandidat geht für Deutschland an den Start. 16. Dezember 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Dezember 2008; abgerufen am 10. Mai 2015.
    16. ↑ eurofire.blog.de: Rumänische Vorentscheidung am 31. Januar (Memento vom 10. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    17. ↑ expressen.se: SVT förändrar Melodifestivalen (Memento vom 23. Januar 2009 im Internet Archive) (schwedisch)
    18. ↑ eurofire.blog.de: Slowenien: Änderungen bei der EMA (Memento vom 10. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    19. ↑ alle Informationen über die Nominierung von Gipsy.cz und den Ablauf der Abstimmung zur Titelwahl (englisch)
    20. ↑ eurofire.blog.de: Andrew Lloyd Webber schreibt britischen ESC-Song! (Memento vom 8. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    21. ↑ eurofire.blog.de: Zypriotisches Fernsehen verschiebt Bekanntgabe (Memento vom 13. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    22. ↑ eurofire.blog.de: Stockselius: Noch zu früh (Memento vom 8. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
    23. ↑ Eurovision Song Contest 2009: Tim Frühling kommentiert. In: finanznachrichten.de. 4. Mai 2009, abgerufen am 16. März 2024.
    24. ↑ „Countdown für Moskau“ auf der Reeperbahn. 2. April 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. April 2009; abgerufen am 10. Mai 2015.
    25. ↑ Kurier.at: Song Contest erstmals nicht live (Memento vom 8. Mai 2009 im Internet Archive)
    26. ↑ Halbfinals-Chaos in Spanien. NDR, 15. Mai 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Mai 2009; abgerufen am 10. Mai 2015.
    27. 1 2 Eurovision.blog.ndr.de: Das Generalsekretariat klärt auf? (Memento vom 22. Mai 2009 im Internet Archive)
    28. ↑ Israel auf Friedensmission - nicht zum ersten Mal. NDR, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2010; abgerufen am 10. Mai 2015.
    29. ↑ Welt Online: So lief der European Song Contest
    30. ↑ Stern: Show der Superlative lässt Moskau kalt (Memento vom 19. Mai 2009 im Internet Archive)