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Bezirk Hinwil

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Bezirk Hinwil
Basisdaten
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Hauptort: Hinwil
BFS-Nr.: 0105
Fläche: 179,50 km²
Höhenbereich: 439–1291 m ü. M.
Einwohner: 102'688[1] (31. Dezember 2025)
Bevölkerungsdichte: 572 Einw. pro km²
Karte
Karte von Bezirk Hinwil
Karte von Bezirk Hinwil

Der Bezirk Hinwil ist ein ländlich geprägter Bezirk im Osten des Kantons Zürich in der Schweiz, der im Wesentlichen den südlichen Teil des Zürcher Oberlandes umfasst.

Politische Gemeinden

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Wappen PLZ Gemeindename Einwohner
(31. Dezember 2025)
Fläche
in km²[2]
Einwohner
pro km²
Bäretswil 8344 Bäretswil 5137 22,19232
Bubikon 8608 Bubikon 7690 11,61662
Dürnten 8635 Dürnten 8030 10,22786
Fischenthal 8497 Fischenthal 2697 30,2489
Gossau ZH 8625 Gossau (ZH) 10'621 18,26582
Grüningen 8627 Grüningen 3931 8,79447
Hinwil 8340 Hinwil 11'949 22,28536
Rüti ZH 8630 Rüti (ZH) 13'144 10,061307
Seegräben 8607 Seegräben 1486 3,77394
Wald ZH 8636 Wald (ZH) 10'686 25,27423
Wetzikon 8620 Wetzikon (ZH) 27'317 16,811625
Total (11)102'688179,50 572

Bis Ende 2009 bestanden noch folgende Zivilgemeinden:

PLZ Name der Ortschaft Gemeinde
8345Adetswil Bäretswil
Hinterbettswil Bäretswil
Hinterburg Bäretswil
Kleinbäretswil Bäretswil
Neuthal Bäretswil
Vorderbettswil Bäretswil
Wappenswil Bäretswil
8633Wolfhausen Bubikon
Hasenstrick Dürnten
Oberdürnten Dürnten
8632Tann Dürnten
8498Gibswil Fischenthal
8498Raad bei Gibswil Fischenthal
8496Steg im Tösstal Fischenthal
8614Bertschikon bei Gossau Gossau
Brüschweid Gossau
8624Grüt Gossau
Hellberg Gossau
Herschmettlen Gossau
8626Ober-Ottikon Gossau
8626Unter-Ottikon Gossau
Adletshausen Grüningen
Bächelsrüti Grüningen
Binzikon Grüningen
Holzhusen Grüningen
Oetwil am See
Itzikon Grüningen
Bossikon Hinwil
Erlosen Hinwil
Girenbad Hinwil
Hadlikon Hinwil
Ringwil Hinwil
8342Wernetshausen Hinwil
Fägswil Rüti ZH
8607Aathal Seegräben
Aretshalden Seegräben
Ottenhausen Seegräben
Sack Seegräben
Blattenbach Wald
Hittenberg Wald
Hueb Wald
8637Laupen Wald
Ried Wald
Ettenhausen Wetzikon
8623Kempten Wetzikon
Medikon Wetzikon
Oberwetzikon Wetzikon
Robank Wetzikon
Robenhausen Wetzikon
Unterwetzikon Wetzikon

In der Helvetik war der Kanton Zürich in fünf Verwaltungsbezirke eingeteilt, das ganze Zürcher Oberland war Teil des Bezirks Uster. Dieser war seinerseits in die Distrikte Fehraltorf, Grüningen, Uster und Wald gegliedert. Die Zürcher Staatsverfassung von 1814 teilte den Kanton neu in elf Amtsbezirke oder Oberämter ein. Die ehemalige Herrschaft Grüningen wurde zum Oberamt Grüningen. 1830 forderte das Landvolk des Oberamts Grüningen (wie anderswo im Kanton) Reformen und verlangte völlige Gleichberechtigung zwischen Stadt und Landschaft. An einer Volksversammlung in Uster wurden am 22. November in einem Memorial Forderungen aufgestellt. Aufgrund des Drucks der Bevölkerung fanden bereits am 6. Dezember 1830 Wahlen in den neuen Grossen Rat statt.

Nur drei Monate später, am 20. März 1831, folgte die Volksabstimmung über die neue Zürcher Kantonsverfassung, der eine überwältigende Mehrheit der Stimmberechtigten zustimmte.[3]

Mit der Volksabstimmung vom 20. März 1831 wurden die Oberämter aufgehoben. Die Gemeinden des bis dato Oberamtes Grüningen bildeten den neuen Bezirk Hinwil – Bezirkshauptort wurde Hinwil.[3]

Commons: Bezirk Hinwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
  2. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. 1 2 Grüningen Geschichte. Gemeinde Grüningen, abgerufen am 15. Mai 2022.