Anfang 2025 lebten rund serbische Staatsangehörige in Wien. Damit waren Serben die größte ausländische Bevölkerungsgruppe; gefolgt von Syrern mit circa und Deutschen mit etwa . Diese Rangfolge der Ausländer in der Hauptstadt unterscheidet sich von der landesweiten, in der die Deutschen und Rumänen vor den Türken liegen.
Wer zählt zu den Ausländern?
Als Ausländer gelten Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Diese Daten stammen aus dem Zentralen Melderegister (ZMR). Eine Doppelstaatsbürgerschaft ist in Österreich – abgesehen von wenigen Ausnahmefällen – nicht möglich: Ausländer, die sich einbürgern lassen wollen, müssen ihre bisherige Staatsbürgerschaft binnen zwei Jahren ablegen, um danach die österreichische Staatsangehörigkeit zu erhalten. Umgekehrt verlieren Österreicher beim Erwerb einer fremden Nationalität die österreichische. Von diesem rein staatsbürgerschaftsrechtlichen Begriff zu unterscheiden ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund: Hierzu zählen Personen, die entweder selbst oder aber deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden. Dies umfasst sowohl Österreicher als auch Ausländer.
Wien als internationale Metropole
Als Großstadt zieht Wien zahlreiche Zuwanderer aus dem In- und Ausland an: Der Ausländeranteil wächst stetig, liegt mit Prozent weit über den Werten der anderen Bundesländer und ist fast doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt. Insgesamt leben rund Ausländer in der Stadt.