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Kampf um CDU-Vorsitz Röttgen kritisiert Merz' Team-Pläne

Beim Machtkampf in der CDU wird der Ton rauer: Der Kandidat Norbert Röttgen kritisiert, dass sein Kontrahent Friedrich Merz mit einem mehrköpfigen Team um den Parteivorsitz kämpfen will.
Norbert Röttgen (Archivaufnahme): Es kann »nur ein Team CDU« geben »und nicht irgendwie Team Vorsitzender und andere sind nicht Team Vorsitzender«
Norbert Röttgen (Archivaufnahme): Es kann »nur ein Team CDU« geben »und nicht irgendwie Team Vorsitzender und andere sind nicht Team Vorsitzender«

Norbert Röttgen (Archivaufnahme): Es kann »nur ein Team CDU« geben »und nicht irgendwie Team Vorsitzender und andere sind nicht Team Vorsitzender«

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Michael Kappeler/ dpa

Friedrich Merz will an diesem Dienstagnachmittag das Team präsentieren, mit dem er sich um den CDU-Vorsitz bewerben will. Seinem Kontrahenten Norbert Röttgen gefällt das nicht. Dass Merz mit einem mehrköpfigen Team antrete, scheine ihm mit Blick auf den Gemeinschaftsgeist in der Partei kein »methodisch so richtiger Ansatz zu sein«, sagte Röttgen beim »Wirtschaftsgipfel« der »Süddeutschen Zeitung«.

Es könne »nur ein Team CDU« geben »und nicht irgendwie Team Vorsitzender und andere sind nicht Team Vorsitzender«, monierte Röttgen. Er hatte seinerseits vergangene Woche angekündigt, im Falle seiner Wahl die Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann aus Hamburg als Generalsekretärin vorzuschlagen.

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Die CDU will nach dem historisch schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl ihren neuen Parteivorsitzenden im Dezember erstmals durch die Mitglieder bestimmen lassen. Neben Röttgen und Merz hat auch der bisherige Kanzleramtsminister Helge Braun seine Kandidatur für die Nachfolge von Armin Laschet erklärt.

Friedrich Merz

Friedrich Merz

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Maja Hitij/ Getty Images

Merz war am Montagabend von seinem Kreisverband Hochsauerland als Bewerber um den Parteivorsitz einstimmig nominiert worden. Zweimal unterlag er in den vergangenen Jahren, nun wagt er den dritten Anlauf. Röttgen, der seine Kandidatur bereits am Freitag angekündigt hatte, wurde einstimmig vom CDU-Kreisvorstand Rhein-Sieg nominiert. Neben den beiden bewirbt sich auch der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun um die Nachfolge von Armin Laschet als CDU-Vorsitzender. Braun war am vergangenen Freitag vom CDU-Kreisverband Gießen vorgeschlagen worden.

Nach Ende der Bewerberfrist am Mittwochabend können sich die Bewerber zwei Wochen lang der Basis vorstellen. Der neue Vorsitzende soll nach einer im Dezember geplanten Befragung der rund 400.000 CDU-Mitglieder am 21. Januar von den 1001 Delegierten eines Parteitags in Hannover gewählt werden.

als/AFP/dpa