Vor 25 Jahren erschien in Deutschland die erste gedruckte Ausgabe von GLAMOUR – und war damals schon iconic. Das erste Cover zierte – genau wie die Jubiläumsausgabe – Heidi Klum. Doch was wäre GLAMOUR ohne das Team, das unermüdlich daran arbeitet, jede Ausgabe mit den neusten Trends, den wichtigsten Stars und natürlich ganz viel Female Empowerment zu bestücken?
Das bedeutet GLAMOUR für uns
Die GLAMOUR Editors blicken zurück auf die bisherige Arbeit für ein Magazin, das junge Frauen seit jeher begleitet und empowert hat. Manche von uns sind fast von Beginn an mit dabei – andere waren 2001 noch nicht einmal geboren.
Doch egal, wann wir das erste Mal eine GLAMOUR in der Hand hielten oder durch einen Online-Artikel gescrollt haben, die Marke steht für etwas. Was genau GLAMOUR für jede:n Einzelne:n bedeutet, erklärt das Redaktionsteam hier:
THERESA PICHLER, HEAD OF EDITORIAL CONTENT
Als GLAMOUR im März 2001 in Deutschland erschien, war die Idee klar: ein Magazin für Frauen mit Ambitionen. Mit Haltung. Mit eigener Meinung. Für Themen, die mehr wollten als Oberfläche – und für Stimmen, die gehört werden mussten.
Dieser Anspruch ist geblieben. Vielleicht ist er heute sogar dringlicher denn je. Denn Sichtbarkeit ist kein Selbstläufer und Repräsentation kein Moodboard. Es reicht nicht, Diversität zu zeigen. Man muss sie verteidigen: in Hauttönen, Körperbildern, Identitäten – und in der Frage, wen wir lieben und wer wir sein dürfen.
Ich glaube, Medien haben einen Auftrag. Und diesen Auftrag habe ich ernst genommen. Nicht nur, weil es mein Job ist. Sondern weil ich daran glaube. Daran, dass Frauen einander stärken, nicht schwächen. Dass Sichtbarkeit keine Konkurrenz ist, sondern eine Einladung. Dass Sisterhood kein schönes Wort ist, sondern eine Haltung.
Für mich bedeutet GLAMOUR, Menschen zu erreichen – und denen eine Stimme zu geben, die nicht immer das Privileg hatten, gehört zu werden. Es bedeutet, Bühnen zu bauen, statt sie wegzuziehen. Auf Unrecht aufmerksam zu machen. Tabus anzusprechen. Und nicht nur zu zeigen, wer gerade relevant ist, sondern zu fragen: warum?
2023 haben wir den “Women of the Year Award” nach Deutschland gebracht, weil Empowerment eine Bühne braucht. Eine echte. Nicht Repräsentation als Dekoration, sondern als Haltung.
Natürlich benötigen wir alle auch Leichtigkeit: die neueste Mode, den perfekten Lippenstift, einen Sommer, der sich nach Freiheit anfühlt. Das gehört zu GLAMOUR. Aber es war nie alles. GLAMOUR war für mich nie dafür da, nur Oberflächen zu spiegeln. Sondern dafür, tiefer zu schauen.
Am Ende bedeutet Sichtbarkeit nicht, allen zu gefallen. Sichtbarkeit bedeutet, aufzuhören, in den Köpfen anderer zu leben. Die Version von sich nicht länger zu performen, die für andere bequemer ist. Sondern sichtbar zu sein – genau so, wie man ist.
ALEXANDRA SCHÖB, DEPUTY HEAD OF EDITORIAL CONTENT & DIGITAL DIRECTOR
GLAMOUR ist für mich seit jeher ein safe space.
Als ich 2001 in der Schule die erste Ausgabe in den Händen hielt, wusste ich bereits: Dieses Magazin ist anders als alles, was es sonst so auf dem Zeitschriftenmarkt gibt. GLAMOUR war von Sekunde 1 an jung, smart und unangepasst. Gleichzeitig super chic und trotzdem total nahbar. Nie diktierend, dafür immer inspirierend und empowernd. Werte, die sich die Marke bis heute bewahrt hat – und die auch das wunderbare Team lebt, zu dem ich seit fast 11 Jahren gehören darf.
Für unsere Inhalte mitverantwortlich zu sein und die Welt für junge Frauen ein wenig schöner, unterhaltsamer und feministischer zu machen, macht mich immer wieder happy und stolz.
LENA RAAB, BEAUTY EDITOR
Ich darf seit fast zwei Jahren für GLAMOUR arbeiten und kann mich mit meiner Rolle als Beauty-Editor immer sehr identifizieren. GLAMOUR steht wie keine andere Brand für Female Empowerment, Diversity und jede Menge Haltung – und ich bin jeden Tag stolz, ein Teil davon zu sein.
GLAMOUR bedeutet für mich, Trends nicht nur zu begleiten, sondern sie mit einer klaren Stimme und Verantwortung mitzugestalten – egal, ob in der Beauty oder einem anderen Ressort.
Die GLAMOUR-Redaktion ist mein Holy Grail, meine sichere Bank, mein größter Supporter. Sie vereinen Ehrlichkeit, Loyalität, Verständnis, Fairness und echte Freude an dem, was sie tut.
EDUARD MAIER, LEAD GRAPHIC DESIGNER
GLAMOUR ist schon seit 23 Jahren ein elementarer Teil meines Lebens. Ich bin Leser der ersten Stunde und habe die erste Ausgabe damals während meiner Ausbildung heimlich unter dem Tisch gelesen.
Für mich ist GLAMOUR auch ein Stück Familie – weil ich hier schon immer ganz besondere Menschen treffen durfte. Mitunter die wichtigsten Mentorinnen meines Lebens. Kolleginnen, die schließlich zu Freund*innen wurden.
HANNAH MADLENER, CULTURAL EDITOR
Im April 2012 hatte ich meine erste GLAMOUR in der Hand, weil Taylor Swift mit einem übergroßen Hut und dunklem Augen-Make-up auf dem Cover zu sehen war. Anders als bei anderen Zeitschriften, die ich zur selben Zeit gelesen habe, war in der GLAMOUR viel Text, den ich tatsächlich lesen wollte, und Produkte, die ich mir (teilweise) tatsächlich kaufen konnte.
Die Magazine habe ich zum Schluss immer zerschnitten und für verschiedene Collagen verwendet (oops) aber das Impressum in der Mitte habe ich immer behalten – just in case. Damit ich weiß, an wen ich mich wenden soll, wenn ich alt genug zum Arbeiten bin.
Fast forward 10 Jahre und ich bin Teil des Teams. GLAMOUR bedeutet für mich, den Menschen eine Stimme zu geben, die selbst vielleicht nicht die Möglichkeit dazu haben. Kolleg:innen zu haben, die alle für etwas brennen und die ich fest ins Herz geschlossen habe. Menschen Dinge einfach zu erklären, zusammenzufassen und in den richtigen Kontext zu bringen. Female Empowerment, Queerness und Transidentiät in den Mainstream zu rücken – und gleichzeitig die Menschen da abzuholen, wo sie gerade stehen.
KATHARINA WALSER, ADAPTATION EDITOR
In meinen drei Jahren bei GLAMOUR habe ich über die neuesten Nageltrends geschrieben, Styling-Tipps für die aktuelle Modesaison gegeben, darüber nachgedacht, ob Jane Austens Bücher aus heutiger Sicht feministisch sind, und wieso die aktuelle Amtszeit von Donald Trump eine Gefahr für alle marginalisierten Gruppen weltweit ist. Denn all das ist GLAMOUR – Beauty, Fashion, Kultur und Engagement für Stimmen, die immer noch zu wenig gehört werden.
Dabei ist “Empowerment” nicht nur ein gut klingendes Label, sondern für uns in der Redaktion immer wieder der Erinnerungsmarker, für wen wir schreiben wollen. Deshalb haben wir nicht nur sehr früh in allen Texten gegendert, sondern insbesondere unsere Themen zu Gesundheit und Mental Health immer gemeinsam mit Expert:innen konzipiert und Hilfestellen genannt, damit GLAMOUR nicht nur eine schöne Plattform ist, sondern ein bereichernder, lebendiger Teil im Leben unserer Leser:innen.
VIKI DOMEIER, VISUALS EDITOR
Wichtige Themen ansprechen, offen zu sein und keine Tabus zu kennen, das ist für mich GLAMOUR. Ob als Teenagerin in meinem Jugendzimmer oder jetzt als erwachsene Frau: Ich habe mich von GLAMOUR immer verstanden gefühlt. Ein wenig fühlt es sich an, als wären wir zusammen erwachsen geworden.
Umso mehr habe ich mich damals über die Zusage für den Job gefreut und darüber, selbst ein Teil von GLAMOUR zu sein. Ich habe hier die Möglichkeit bekommen, mich beruflich frei zu entfalten und genau das zu machen, was mir wirklich Spaß macht.
LISA ZIRNGAST, AFFILIATE EDITOR (FASHION)
GLAMOUR Germany steht mit ihren 25 Jahren für unheimlich viel. Für mich ist die Brand ein Ort, an dem stets angestrebt wurde, dass allerlei Themen auf Augenhöhe für alle stattfinden. Und das ist – in der heutigen Medienlandschaft genauso wie vor 25 Jahren – keinesfalls selbstverständlich oder die Regel.
URUSLA SCHMIED, SENIOR CULTURAL EDITOR
GLAMOUR war und ist für mich immer ein Ort, an dem man laut denken und auch anecken darf. Als niemand zugehört hat, haben wir die Frauen in Iran sprechen lassen. Als Pride für viele nur ein Buzzword in einem Monat war, haben wir mit unseren LGBTQIA+-Inhalten das ganze Jahr lang Haltung gezeigt. Als es zur ersten deutschen Netflix-Produktion “Dark” nur einen Trailer, aber keine weiteren Infos zum Inhalt gab, haben wir den Hauptdarsteller:innen Lisa Vicari und Louis Hofmann ein Handy für einen Live-Insta-Takeover aus einem Taxi in die Hand gedrückt. Und als wir 2023 den “Women of the Year”-Award mit all seinen inspirierenden Frauen nach Deutschland geholt haben, waren wir gemeinsam als Redaktion vorrangig eins: völlig zu Recht richtig stolz. GLAMOUR ist für mich die Sisterhood, auf die man sich als (junge) Frau seit nunmehr 25 Jahren verlassen konnte und kann.
LEONA ULLMANN, AFFILIATE EDITOR (BEAUTY)
Das Wort safe space wurde in der letzten Zeit vielleicht etwas überreizt, aber genau das bedeutet GLAMOUR für mich. Denn fest steht: Die Marke ist eine ganz besondere Plattform für unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Geschmäckern, Bedürfnissen und Interessen – und zwar ohne Vorurteile oder Tabus und dafür mit ganz viel Authentizität. Echte Geschichten, inspirierende Inhalte und eine starke Meinung sind es, die GLAMOUR so einzigartig machen.
MADELINE DANGMANN, SENIOR FASHION EDITOR
Meine erste Berührung mit GLAMOUR? Es war tatsächlich die Shopping-Week. Für meine Freundinnen und mich war das als Teenager ein kleines Ritual – inklusive Sprint. Wer am Erscheinungstag nämlich nicht schnell genug am Kiosk war, ging leer aus. Und sobald wir das Magazin in unseren Händen hielten, wurden Shopping-Trips ins von pinken Rabattstickern übersäte Frankfurt geplant. Zwischen Modestrecken, großen Trends und empowernden Geschichten entstand damals meine Liebe zur Fashion – und die zum geschriebenen Wort.
Dass ich Jahre später selbst Teil dieser Marke sein würde, hätte ich damals niemals gedacht. Ich kam als Fashion Assistant zu GLAMOUR – heute, fast zehn Jahre später, verantworte ich als Senior Fashion Editor das Moderessort. Und genau das beschreibt vielleicht am besten, was GLAMOUR für mich ausmacht: Entwicklung. Nicht nur beruflich, sondern auch persönlich. Ich bin mit dieser Marke erwachsen geworden.
MARTIN KETTENMEYER, SOCIAL MEDIA MANAGER
GLAMOUR zu beschreiben, ist gar nicht so einfach – weil es nie einfach nur ein Magazin oder eine Brand ist. Für mich war GLAMOUR schon immer ein Gefühl. Eine Haltung. Ein Ort, an dem Frauen nicht nur sichtbar gemacht, sondern wirklich gehört werden.
Was GLAMOUR für mich von Anfang an besonders gemacht hat, war genau das: Bei jedem Schritt, den wir gegangen sind, stehen Frauen im Mittelpunkt. Frauen zu feiern, ihre Geschichten zu erzählen, Perspektiven sichtbar zu machen und ihnen die Stimme zu geben, die sie verdienen – laut, ehrlich und unapologetic. Es geht nie nur um Trends oder Oberflächen, sondern immer auch um Haltung, Empowerment und darum, Menschen das Gefühl zu geben, gesehen zu werden. Daran als Mann mitwirken zu dürfen, ist für mich etwas ganz Besonderes.




