Wilhelm Miklas war das Unrecht des autoritären Kurses bewusst - aber seine Parteiloyalität ließ den Christlichsozialen das Eingreifen versäumen
Im Jahr 1928 wählte das österreichische Parlament - bei Stimmenthaltung der Sozialdemokraten, die keine Aussicht auf eine Mehrheit für ihren Kandidaten Karl Renner hatten - den 1872 in Krems geborenen christlichsozialen Abgeordneten Wilhelm Miklas als Nachfolger von Michael Hainisch zum Bundespräsidenten.
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