Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Berlin; Vater Eisenbahninspektor; Lyzeum, Staatl. Frauenschule in Droyßig u. Halle; Ausbildung zur staatl. geprüften Jugendltr.; Arbeit als Sachbearb. u. Sekr.; 1923 KJVD, 1929 KPD; 1929 – 31 Ltr. des städt. Kinderheims Leipzig, nach Beteiligung an einer Erwerbslosendemonstration entlassen; 1933 illeg. Arbeit; März/April 1933 »Schutzhaft«; Arbeiterin in einer Kartonagenfabrik in Gotha; 1935 erneut inhaftiert u. vom OLG Dresden wegen »Vorber. zum Hochverrat« zu 14 Mon. Haft verurteilt, Haft in den Strafanstalten Leipzig u. Dresden, 1937 entlassen; danach erneut illeg. Arbeit; 1942 – 45 als Privatlehrerin tätig.
1945 Mitarb. in der KPD-UB-Ltg. Gotha; 1946 SED; Sekr. der Volkssolidarität in Leipzig; Ref. bzw. Sekr. der SED für den Bez. Westsachsen; anschl. Krs.-Sekr. der SED in Leipzig; 1947 DFD; zeitw. Sekr. des »Dt. Frauenrats«; ab 1948 2. Vors. des DFD-Landesvorst. Sachsen; Mitgl. des DFD-Bundesvorst.; Okt, 1948 persönl. Mitarb. im Büro von  Walter Ulbricht; 1949 – 52 Ltr. des Frauensekr. des SED-PV bzw. Ltr. der Abt. Frauen des ZK der SED (Nachf. von  Maria Weiterer); Nov. 1952 Entbindung von der Funktion wegen schwerer Krankheit; 1950 – 54 Kand. des ZK der SED u. Abg. der Volkskammer.

AnH