Von der Faszination, in Hamburg zu arbeiten
Erstens: Mit mehr als 70.000 Arbeitsplätzen allein im Kernbereich der Medienwirtschaft bietet die Branche hervorragende Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten. Zweitens: Hamburg ist eine der schönsten Städte Europas. Und drittens: In Hamburg wirkt die Faszination einer Medienmetropole.
Martin Blach ist Österreicher und lebt seit 15 Jahren in Hamburg. Bis 2004 war er Deutschland-Chef der Werbeagenturgruppe FCB mit Büro an der Alster, Aussicht direkt aufs Wasser. Jetzt sitzt er ein paar Häuser weiter, ist bei der einheimischen Hamburger Agentur Zum goldenen Hirschen als CEO eingestiegen. Sein Büro liegt wieder an der Alster, mit Blick aufs Wasser. Musste es unbedingt wieder ein Job in Hamburg sein? "Nicht unbedingt", sagt Blach. "Ich wäre auch woanders hin gegangen. Aber es hat sich so ergeben, und nun freue ich mich darüber."
Auch Markus Peichl ist Österreicher. Er ist Journalist und kam vor 20 Jahren nach Hamburg; heute leitet er die Redaktion der ARD-Talk-Show "Beckmann". Ein Wechsel in eine andere Stadt hätte für ihn erhebliche Nachteile - und für Hamburg auch. Denn Peichl ist über sein Hobby eng mit dem Standort verbunden: Er ist Vorstandsmitglied der Lead Academy für Mediendesign und Medienmarketing und organisiert eines der wichtigsten Medien-Events, die jährlich an der Elbe stattfinden - die Verleihung der "Lead Awards", der Oscars der deutschen Zeitschriftenbranche.
Mel Schoen ist Brite und lebt seit mehr als zehn Jahren in Hamburg. Er war Geschäftsführer in den Werbeagenturen TBWA Hamburg und FCB Wilkens, leitet jetzt die Hamburger Niederlassung von McCann-Erickson. Jede dieser Agenturgruppen hat hervorragende Jobs in aller Welt zu vergeben. Doch Schoen fühlt sich heute als Hamburger. Warum solle er diese Stadt verlassen, fragt er und meint die Frage rhetorisch: In der Werbebranche sei Hamburg der beste Standort in Deutschland und einer der besten in Europa.
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