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Alle wichtigen Informationen rund um das Thema „Dienstunfähigkeit von Beamten“

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Für Beamte, Beamtenwärter, Referendare und Lehrer ist es äußerst wichtig einen möglichen Verlust ihrer Arbeitskraft abzusichern. Beim Abschluss der privaten Krankenversicherung muss aus diesem Grund darauf geachtet werden, dass nicht nur die Berufsunfähigkeit, sondern auch eine mögliche Dienstunfähigkeit wirksam abgesichert ist. Ein Beamter wird für dienstunfähig erklärt, wenn er aus gesundheitlich-körperlichen oder geistigen Gründen, seinem Dienst nicht mehr ordnungsgemäß nachkommen kann. Grundsätzlich geht der Beamte oder Lehrer in einem solchen Fall vorzeitig in den Ruhestand und erhält weiterhin vom Dienstherrn die ihm zustehenden Bezüge.

Immer mehr Beamten leiden unter dem Verlust ihrer Arbeitskraft

Sehr viele junge Lehrer und Beamte schätzen das Risiko dienstunfähig zu werden, völlig falsch ein. Doch die Zahlen diverser Studien sprechen für sich: Ungefähr zwei Drittel aller Lehrer verabschiedet sich frühzeitig in den Ruhestand. Auch Beamte der Polizei, des Justizvollzuges, der Berufsfeuerwehr sowie verbeamtete Soldaten müssen immer häufiger aus ihrem Dienst ausscheiden. Erhöhte Anforderungen und zunehmende psychische Belastungen, beispielsweise bedingt durch diverse (Auslands-)Einsätze, führen immer häufiger dazu, dass Beamte für dienstunfähig erklärt werden. Staatsdiener, die hauptsächlich Büroarbeiten tätigen, erkranken in nicht wenigen Fällen an irreparablen Rückenproblemen und scheiden in Folge dessen aus. Doch selbst für den Fall, dass der jeweilige Beamte im Fall des Falles eine Pension erhält, ist die Höhe dieser Frührente längst nicht mehr ausreichend um den gewohnten Lebensstandard weiterhin zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, eine mögliche Dienstunfähigkeit rechtzeitig abzusichern, denn nur so hat der Beamte Anspruch auf die Dienstunfähigkeitsrente.

Es gibt viele unterschiedliche Gründe, warum Beamte aus ihrem Dienst ausscheiden müssen

Berufsunfähig zu sein, ist nicht dasselbe, wie dienstunfähig zu sein. Wer „berufsunfähig“ ist, kann theoretisch trotzdem noch arbeiten. Hier muss lediglich nach einem anderen Einsatzbereich, einem anderen Beruf, Ausschau gehalten werden. Dieser Begriff sagt also etwas über die Fähigkeit oder die Unfähigkeit zur Ausübung eines bestimmten Berufes aus. Wenn ein Beamter jedoch als dienstunfähig eingestuft wird, kann er gar keinem Staatsdienst mehr nachgehen. Die Prüfung dieser Dienstfähigkeit muss auf jeden Fall immer durch den Amtsarzt erfolgen.

Die Ursachen, warum ein Beamter für dienstunfähig erklärt werden kann, sind ganz unterschiedlich. Rund 24 Prozent der Beamten leiden an Nervenkrankheiten und müssen aus diesem Grund aus ihrem Dienst ausscheiden. 11 Prozent haben einen schweren Unfall, in Folge dessen sie unfähig werden, weiterhin ihrem Dienst auszuüben. Ca. 10 Prozent leiden an Herzerkrankungen, 15 Prozent erkranken an Krebs und rund 28 Prozent werden aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates dazu gezwungen vorzeitig in den Ruhestand zu gehen.

Gut informieren und optimal absichern – die Grundanforderung an Staatsdiener

Viele Beamte informieren sich am Anfang ihrer Beamtenlaufbahn detailliert darüber, wie sie sich am besten krankenversichern. Das ist auch eine sehr wichtige Aufgabe und grundsätzlich ist die private Krankenversicherung die ideale Versicherungsvariante für Beamte und Beamtenanwärter. Aber mit der PKV allein ist es nicht getan. Es ist sehr wichtig, zusätzlich zur privaten Krankenversicherung für Beamte bestimmte Leistungsansprüche mitabzusichern. Ein Freizeitunfall kann sehr schnell geschehen und vor den teilweise gravierenden Folgen von Unfällen ist nun mal keiner sicher. Damit auch im Fall eines vorzeitigen Ausscheidens aus dem Staatsdienst keine Versorgungslücke entsteht, muss eine entsprechende Versicherung, zusätzlich zur privaten Krankenversicherung für Beamte, abgeschlossen werden. Nur so kann der Beamte bzw. Beamtenanwärter sicherstellen, dass er rundum bestens geschützt ist.

Warum muss ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Staatsdienst gesondert abgesichert werden?

Wer in Folge eines schlimmen Unfalls oder einer schweren Erkrankung für dienstunfähig erklärt wird, muss unbedingt seinen Ausfall aus dem Staatsdienst absichern. Die Pension, die ein Beamter erhält, falls er frühzeitig für dienstunfähig erklärt wird, fällt mit Sicherheit immer geringer aus, als die regulären Dienstbezüge des Beamten. Ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Dienst hätte für den Beamten also massive finanzielle Folgen. Aus diesem Grund ist es wichtig, hier rechtzeitig vorzusorgen. Hier noch die wichtigsten Informationen und Facts auf einen Blick:

– Eine Unfähigkeit weiterhin seinem Dienst nachzugehen muss sofort an den Dienstherrn gemeldet werden
– Der Amtsarzt weist diese Dienstunfähigkeit des Staatsdieners nach. Das ärztliche Attest reicht grundsätzlich zum Nachweis aus. Nur in gut begründeten und seltenen Fällen kann der Dienstherr den Amtsarzt nochmals zum Gespräch hinzuziehen und die Dienstunfähigkeit des Beamten überprüfen.
– Die Kosten, die für die ärztliche Bescheinigung anfallen, werden im Rahmen der Beihilfe erstattet
– Berufsunfähig zu sein bedeutet nicht dienstunfähig zu sein.
– Die private Krankenversicherung bietet eine Vielzahl an medizinischen Leistungen für den Beamten an, doch sie sichert nicht jeden Fall ab.
– Um sich wirksam vor finanziellen Risiken im Falle einer Dienstunfähigkeit zu schützen, muss eine spezielle Versicherung mit abgeschlossen werden.…

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Scheidung und Trennung – Hilfe und Tipps für die Verarbeitung des Trennungsschmerzes

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Jeder Mensch der eine Partnerschaft eingeht wünscht sich, dass die Liebe und das Glück für sehr lange Zeit halten mögen. Doch in nicht wenigen Fällen bleibt das nur ein Traum. Die Partner entfremden sich voneinander und entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen. Eine Trennung und Scheidung hinterlässt immer einen besonders tiefen Schmerz und viele emotionale Wunden. Eine Scheidung muss jedoch nicht alleine bewältigt werden. Eine Trennung vom Partner ist immer eine große Herausforderung, die mit liebevoller Hilfe von außen leichter gemeistert werden kann. Gespräche mit Familienmitgliedern oder guten Freunden, können eine sehr große Unterstützung sein, das Geschehene zu verarbeiten. Auch Kinder benötigen Hilfe und viel Verständnis um eine Trennung und Scheidung der Eltern zu verkraften.

Ist Hilfestellung von außen bei einer Scheidung zwingend erforderlich?

Zwingend erforderlich ist es nicht, doch es ist sinnvoll und heilsam, Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen, wenn man eine Scheidung bewältigen muss. Viele Menschen kämpfen nach einer Trennung mit einer Reihe von Gefühlen, die sie regelrecht emotional überfordern: starker Liebeskummer, Verständnislosigkeit, Verzweiflung, tiefe Trauer oder gar Hass und Wut sind keine seltenen Empfindungen.

In nicht wenigen Fällen führt dieser emotionale Ausnahmezustand zu gesundheitlichen Problemen, wie beispielsweise Schlafstörungen oder Kreislaufproblemen. Viele verlassene Personen leiden massiv unter Selbstzweifeln und geben sich selbst die Schuld an der Trennung. Oft kommen auch noch finanzielle Probleme und die Angst vor der Zukunft hinzu. Das eigene Leben gerät aus den Fugen und ein klarer und sachlicher Durchblick ist kaum mehr möglich. Zweifelsfrei, eine Scheidung ist ein massiver Einschnitt in den Alltag und das Seelenleben eines Menschen.

Besonders schwierig wird es mit der Trennung und Scheidung fertig zu werden, wenn diese aus heiterem Himmel kam. So vieles muss neu sortiert und neu organisiert werden. Die neue Situation muss akzeptiert und verarbeitet werden. Hier ist es zielführend Hilfe in Anspruch zu nehmen, um mit dieser Achterbahn der Gefühle konstruktiv fertig zu werden.

Wo gibt es Hilfe bei Trennung und Scheidung?

Es gibt viele verschiedene Wege und Varianten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es ist absolut keine Schande sich selbst einzugestehen, dass Unterstützung benötigt wird, um die Folgen der Trennung und Scheidung zu bewältigen. Dieses schwere Schicksal teilen noch zahlreiche andere Menschen. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, sich Hilfe über die Familie und den Freundeskreis hinweg zu suchen. In diesem Zusammenhang ist auch zu bedenken, dass besonders Kinder viel Hilfe benötigen um das Geschehene zu verarbeiten. Sie brauchen Geduld, Verständnis und stets ein offenes Ohr. In sehr vielen Kindern löst die Scheidung der Eltern Angst aus und sie geben sich oft die Schuld an der Trennung. Hier müssen Eltern besonders liebevoll und einfühlsam reagieren und sich ggf. auch Unterstützung von außerhalb hinzunehmen.

Unterstützung durch Psychologen und Psychotherapeuten

Eine gute Anlaufstelle ist nach einer Scheidung mit Sicherheit ein Psychologe oder Psychotherapeut. Viele Menschen klammern sich auch Monate oder gar Jahre später noch an die Hoffnung, dass der Partner wieder zurückkommen könnte und die vergangene Idylle wiederhergestellt ist. Die Zeit mit dem Ex-Partner wird in hohem Maße idealisiert, während zugleich Arbeit, Familie und Freunde vernachlässigt werden. Die betroffenen Personen sind oft gereizt und zugleich traurig und niedergeschlagen. Wenn erste Anzeichen einer Depression erkennbar sind, ist eine Therapie auf jeden Fall eine sinnvolle Lösung. Mit der Hilfe des Psychotherapeuten können die Betroffenen wieder zurück ins Leben finden und eine neue Zukunftsperspektive bekommen. Wer die Trennung und Scheidung um jeden Preis alleine meistern möchte, läuft Gefahr, immer tiefer in die Depression hineinzurutschen und den Halt vollkommen zu verlieren.

Hilfe nach einer Scheidung durch Gleichgesinnte

Auch eine Trennungsbewältigungs-Gruppe kann effektiv dazu beitragen, das eigene Selbstwertgefühl zu stärken und zu spüren, dass man mit seinen Sorgen und Problemen nicht alleine ist. Hier kann man sich mit anderen Betroffenen austauschen und gute Ratschläge für diverse Alltagsprobleme bekommen. Hier finden Betroffene stets ein offenes Ohr, erhalten konstruktive Ratschläge und knüpfen neue Kontakte. Mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen ist ein effizienter Weg um wieder am Alltagsgeschehen teilzunehmen. Sich zuhause zu verkriechen und in Trauer unterzugehen ist keine Lösung und macht den Trennungsschmerz nur noch größer.

Ratschläge für die emotionale Verarbeitung einer Trennung und Scheidung

Ein erster wichtiger Schritt ist, die zerbrochene Partnerschaft wahrzunehmen und sich das Liebes-Aus einzugestehen. Sicherlich braucht es am Anfang eine bestimmte Zeit um sich über einiges klar zu werden und verletzte Gefühle zu verarbeiten. Doch es ist wichtig, sich in „emotionaler Hinsicht an die Arbeit zu machen“ und das Geschehen nicht zu verdrängen.

Es ist ein Fehler, den Verlassene leider viel zu oft begehen, dass sie sich nämlich an die Hoffnung klammern, dass der Partner wieder zurückkommt. Dies geschieht tatsächlich in den allerwenigsten Fällen. Es ist wichtig sich genug Zeit zu nehmen und den Schmerz der Trennung und Scheidung zu verarbeiten, damit man eines Tages eventuell wieder normal miteinander umgehen kann. Mittel wie übermäßiges Essen, Rauchen oder Alkohol betäuben den Scheidungsschmerz lediglich, helfen aber nicht dabei ihn zu bewältigen.…

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Ist die Absicherung eines Kredites wirklich notwendig oder nur eine individuelle Option?

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Diese Frage lässt sich mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob Sie ein Darlehen vergeben oder aufnehmen würden. Der Kredit muss unbedingt abgesichert werden und zwar vor allem für den Fall, dass der Kreditnehmer seine monatlichen Raten nicht mehr vollständig bzw. nicht mehr fristgerecht zurückbezahlen könnte. Die Kreditabsicherung schützt von daher den Kreditgeber vor dem wirtschaftlichen Ruin. Wenn den Zahlungsverpflichtungen nicht mehr ordnungsgemäß nachgekommen wird, kann der Kreditgeber die Kreditsicherheit einbehalten und dadurch seinen Verlust ausgleichen. Genauso verhält es sich im umgekehrten Fall: wenn die Kreditverbindlichkeiten vollständig getilgt wurden, erhält der Kreditnehmer seine geleistete Sicherheit zurück, denn in diesem Augenblick erlöschen jegliche Rechte des Kreditgebers gegenüber dem Kreditnehmer.

Eine Einheitsform hat die Kreditsicherheit dabei nicht. Es gibt sowohl Sachsicherheiten, wie auch Personen, die einen Kredit wirksam absichern können. In nicht wenigen Fällen hat der Kunde sogar die Möglichkeit selbst auszuwählen, für welche Kreditsicherheit er sich entscheiden möchte. Während unter einer Sachsicherheit Wertgegenstände wie beispielsweise Schmuck, Autos, Wertpapiere oder auch das monatliche Gehalt gezählt werden, ist die Personensicherheit ein finanziell gut gestellter Bürge. Bei Zahlungsschwierigkeiten und Zahlungsausfällen kann dieser dann für den Kreditnehmer einspringen und dessen Verpflichtungen nachkommen. Eine Kreditsicherheit ist zudem an die Art des jeweiligen Kredites gebunden. Ein besonders einfaches Beispiel ist hier der KFZ-Kredit. In den meisten Fällen, dient das Fahrzeug als Sicherheit für den gewährten Kreditbetrag zum Erwerb des Autos. Sollte es zu Zahlungsausfällen oder sonstigen Problemen bei der Kredittilgung kommen, kann die Bank das finanzierte Fahrzeug als Sicherheit einbehalten und bleibt somit nicht auf dem Schaden sitzen.

Der Finanzmarkt und seine einzelnen Bestandteile

Als Kreditmarkt bzw. „Finanzmarkt“ wird all das bezeichnet, was mit dem Handeln von Finanzmitteln und Krediten zu tun hat. Grundsätzlich untergliedert sich der Kreditmarkt in zwei weitere Märkte: zum einen in den sogenannten „Geldmarkt“ und zum anderen in den „Kapitalmarkt“. Auf dem Geldmarkt, dem sogenannten Primärmarkt, treffen Angebot und Nachfrage nach liquiden Geldmitteln aufeinander. Der Kapitalmarkt, auch sog. Sekundärmarkt ist derjenige Teilbereich, auf dem langfristige Finanzmittel gehandelt werden. Das bedeutet, es ist der Markt für die Anlage von Kapital und die Vermittlung dieses Kapitals über Kredite. Besondere Vorsicht ist auf dem Kreditmarkt immer auch vor sog. Kredithaien geboten. Diese machen unseriöse Angebote, mit hohen Vorkosten und zum Teil ausbleibenden Kreditauszahlungen. Leere Versprechungen, die teuer werden können. Hier ist also besondere Vorsicht geboten.

Begriffsherkunft und Entstehungsgeschichte

Im Grund kommt der Begriff „Kredit“ aus dem Lateinischen und leitet sich vom Wort „credere“ – „glauben“ ab und bedeutet so viel, wie eine grundsätzliche Gebrauchsüberlassung mit Rückzahlung und Gegenleistungen (Zinsen). Jede Vorleistung, der ein Vertrag als Basis zu Grunde liegt, ist somit bereits ein Kredit. Die Entstehungsgeschichte des Kredits ist wirklich alt und reicht bis in das Jahr 3.000 v.Chr. zurück. Lange bevor es Kredite mit offiziellen Währungen gab, wurde bereits Kredithandel mit Sachen und Waren betrieben. So erhielten beispielsweise Bauern und Landwirte Samen für Getreide bzw. Handwerkern wurde Metall zur Verarbeitung übergeben. Nach der Ernte bzw. nach vollendeter Verarbeitung war eine vorab vereinbarte Sachmenge bzw. ein fix vereinbarter Geldbetrag an den Geber zurückzuzahlen. Schon zu diesem Zeitpunkt wurden Zinsen berechnet. Ungefähr im siebten Jahrhundert vor Christus etablierte sich in Griechenland die erste Währung und daraus entwickelte sich das Kreditgeschäft in seiner heute gegebenen Form. Darlehen und Kredite waren besonders im Mittelalter gefragt, denn hier war der Mangel an Bargeld besonders groß. Auch Reisen ließen sich mit Kreditbriefen sicher und leichter durchführen. Über diese Kreditbriefe konnten die Reisenden auf ihrem Weg immer wieder an kleinere Mengen Bargeld kommen. 1741 war das Jahr, in dem der erste legale und in seiner heutigen Form bekannte Kreditzins erteilt wurde. Hieraus erwuchs die gewerbliche Vergabe von Krediten und ca. 100 Jahre später entstanden die ersten Banken, die sich auf Kredit- und Darlehensvergabe spezialisierten. Die offizielle Bezeichnung „Kredit“ entwickelte sich rund um das 19. Jhd. durch den Kapitalismus. Ein einheitliches und für alle gültiges Kreditrecht kam in Deutschland im Jahr 1900 mit dem BGB auf.

Die beliebtesten Kreditarten im Überblick

Geht es um die Auswahl des passenden Kredites, haben viele Kunden die Qual der Wahl. Es gibt eine Vielzahl an Kreditformen und diese passen individuell – je nach Verwendungszweck. Die erste Frage, die geklärt werden muss ist also: für welchen Zweck wird das Geld benötigt? Wird der Kredit beispielsweise zur Finanzierung eines Fahrzeuges benötigt oder doch eher zum Bau von Immobilien? Je nach Kreditform und Art variiert auch die Laufzeit. Immobilienkredite und Baufinanzierungen haben z.B. eine lange Laufzeit. Auch wird der Kreditbetrag in einigen Fällen nicht in einer Summe ausbezahlt, sondern richtet sich nach dem jeweiligen Fortschritt des Bauprojektes. Oder soll ein Soll-Stand auf dem Girokonto ausgeglichen werden? In diesem Fall bietet sich der Dispositionskredit an. Dieser Überziehungskredit für das eigene Konto kann jedoch z.T. hohe Zinsen für den in Anspruch genommen Betrag verursachen. Kredite gibt es von kleinesten Beträgen an, bis hin zu Krediten in Millionenhöhe – sog.…